Erderwärmung (Zitate)


Chronologie


Einführung


Von 1896 bis heute: ist die Gesellschaft ein realitätsblinder kommunikativer Echoraum mit einer Neigung zur Selbstzerstörung? Oder ist unser Umgang mit der Erderwärmung ein Beispiel für die gelungene Intelligenz des Kollektivs? Hier sind Zitate gegenübergestellt, die eher in Verbindung mit den Fakten ein eher düsteres Bild zeichnen.

2022: Schock in der Arktik


"Irre" (crazy), "seltsam (weird), "einfach schockierend" (simply shocking) so zitiert die englische Zeitung Guardian Forscher, nachdem diese aktuelle Meerestemperaturen um den Nordpol gemessen haben [4]. Die Temperatur in der sogenannten Barentsee steigt 7 mal schneller als im globalen Durchschnitt [45]. Zeitgleich dazu halten die deutschen Finanz- und Verkehrsminister an der Suventionierung von fossilen Brennstoffen für den Autoverkehr fest.

2022: Kein Sparen auf der Autobahn


"Trotz teurem Sprit gibt Deutschland Gas" lautet der Titel eines Artikels auf der Internetseite der Tagesschau. Auch nach dem starken Anstieg der Kraftstoffpreise haben Autofahrer ihre Fahrweise nicht geändert. Das zeige eine Auswertung von Navigationsdaten für das ARD-Wirtschaftsmagazin Plusminus. Trotz drastisch gestiegener Preise für Benzin läge die Durchschnittsgeschwindigkeit auf Deutschen Autobahnen bei rund 104 km/h und damit nicht niedriger als vor dem großen Preisanstieg für Benzin und Diesel infolge des Russlandkrieges gegen die Ukraine. Ein Viertel der Autofahrer fahre 130 bis 150 km/h schnell. Bei Befragungen an einer Tankstelle gaben Autofahrer als Gründe an: Zeitdruck, der Arbeitgeber zahle die Treibstoffkosten oder auch Gruppendruck durch andere Schnellfahrer auf der Autobahn. [43]

2022: Doppeldenk an der Nordseeküste


"Für mich sind Klimaziele überhaupt nicht verhandelbar" und: "nicht verhandelbar sei auch nicht der zügige Weiterbau der Küstenautobahn A20": diese zwei Aussagen hat der Ministerpräsident des Bundeslandes Schleswig-Holstein nach seiner Wiederwahl gemacht. [41] Zeitgleich forderten Klimaforscher einen sofortigen Stopp von Treibhausemissionen. Dass eine Autobahn alleine schon durch ihren Bau große Mengen CO2 produziert und dann erst recht durch den damit geförderten Autoverkehr sowie die entangenen Förderungen von öffentlichen Verkehrsmitteln stellt einen Widerspruch zum Klimaschutz her. Zwei widersprüchliche Aussagen gleichzeitig für wahr halten zu können nennt man als Fähigkeit auch => Doppeldenk

2022: Selbstverbrennung


"Es darf nicht mehr gratis sein, die Atmosphäre mit Kohlendioxid vollzupumpen. Die Stromversorgung muss komplett auf Erneuerbare umgestellt werden, und jede Art von Subventionen für fossile Energien muss sofort abgestellt werden – Pendlerpauschale, Tankrabatte und dergleichen. Wir subventionieren unseren eigenen Untergang mit Steuergeldern, das ist doch aberwitzig." Und: "Wir setzen unser eigenes Haus in Brand .. ... und subventionieren sozusagen noch das Feuer anstatt die Feuerwehr." So äußerte sich der Klimaforscher Stefan Rahmstorf in einem Interview mit der Zeitung TAZ Ende April 2022 [39]. Hintergrund sind unter anderem die großzügigen Subventionen für Benzin und Diesel für Automobile, wie sie immer wieder von den Parteien FDP und CDU gefordert und durchgesetzt werden.

2022: Unbesiegbarkeitsglaube


Die Menschheit befinde sich auf einer „Spirale der Selbstzerstörung“, sagte Amina J. Mohammed, Vizechefin der Vereinten Nationen (UN), am 25. April 2022 in New York (Ortszeit) [37]. Sie präsentierte einen Bericht des für Katastrophenschutz zuständigen UN-Büros. In dem Bericht wird eine gestörte Risikowahrnehmung bemängelt, nämlich mit einem unangemessenen Optimismus, Gefahrenunterschätzung und Unbesiegbarkeitsglauben [38]. Zeitgleich sieht man als Beleg dafür Plakate der Partei FDP im Wahlkampf in Nordrhein-Westfalen mit der Aufschrift "Zuversicht". Gerade die konservative CDU und die liberale FDP unterstrichen in ihren politischen Äußerungen immer wieder, man solle nicht nur auf Risiken sondern auch auf Chancen blicken. Sie bezeichnen Befürworter strenger Klimaschutzmaßnahmen als Weltuntergangspropheten, Alarmisten oder Ideologen. Liegen die Klimaforscher der UN aber richtig, dann ist es genau dieser lähmende Optimismus, der uns in die Katastrophe führt.

2022: Heiße Antarktis


"Dieses beispiellose Ereignis hat unsere Annahmen über das antarktische Klimasystem auf den Kopf gestellt". So kommentiert der französische Wissenschaftler Jonathan Wille einen neuen Temperaturrektord: minus 17,7 Grad Celsius wurden am 18. März 2022 an der russischen Forschungsstation Wostok gemessen. Üblich wären um diese Jahreszeit etwa minus 53 Grad Celsius. [36]

2022: Wasserknappheit


"Es sind Sachen, die bei uns noch nicht veröffentlicht sind, die aber eigentlich allesamt dieses Bild leider stützen. Dass wir letztendlich ein systemisches Defizit haben. Und das Unangenehme dabei ist: Das geht lange, lange Zeit gut. Und wenn es dann aber so quasi merkbar wird, dann ist es bei Weitem zu spät." So kommentiert der Hydrologe Professor Martin Grambow den Befund, dass in der Zeit von etwa 2002 bis 2022 Deutschland pro Jahr etwa 2,5 Gigatonnen Wasser verloren hat, in Summe die Menge des Bodensees (48 Kubikkilometer). Daten des Satelliten Grace zeigen, dass Deutschland weltweit zu jenen Regionen mit dem größten Wasserverlust zählt. [35]

2022: Lebensgrundlagen sichern


"Wir brauchen eine schnelle und umfangreiche Reduktion der Emissionen in allen Bereichen, da Essen und Wasser im Klimanotfall knapper werden." So fordert die Gruppe "Aufstand der letzten Generation" auf ihrer Internetseite unter Berufung auf den Artikel 20a der deutschen Verfassung. Dort heißt es "Der Staat schützt auch in Verantwortung für die künftigen Generationen die natürlichen Lebensgrundlagen und die Tiere im Rahmen der verfassungsmäßigen Ordnung durch die Gesetzgebung und nach Maßgabe von Gesetz und Recht durch die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung."

2022: Klimaaktivisten bestrafen


Anlässlich der Blockade von Straßen durch Klimaaktivisten fordert der CDU-Politiker Alexander Throm, dass die Bürger "vor den Auswirkungen derartiger rechtswidriger Blockaden geschützt und die Taten strafrechtlich geahndet werden". Throm weiter: "Niemand steht über dem Gesetz – kein Politiker, aber auch kein Klimaaktivist." Das Gesetz sagt aber auch: "Der Staat schützt auch in Verantwortung für die künftigen Generationen die natürlichen Lebensgrundlagen und die Tiere im Rahmen der verfassungsmäßigen Ordnung durch die Gesetzgebung und nach Maßgabe von Gesetz und Recht durch die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung." Dass die jetzige Regierung keine wirksamen Schritte zum Klimaschutz einleitet lässt Throm unerwähnt. [34]

2022: Gigantische Zahlen


"Und dann haben wir ja die extrem warmen Sommer gesehen in den letzten Jahren. All das führt dazu, dass das Schmelzen des Eispanzers wie wir sehen jetzt verstärkt hat und das macht uns Sorgen und die Zahlen sind gigantisch." So äußerte sich der Klimaforscher Martin Visbeck in einem Interview [28], das in der Tagesschau veröffentlicht wurde. Visbeck warnte auch vor Folgen für Hafenanlagen. Visbeck macht es vor allem Sorgen, dass sich die Schmelzrate auf Grönland zu beschleunigen scheint. Das heißt, dass dort Prozesse ablaufen, die Wissenschaftler bisher noch nicht kannten. Siehe auch => Polschmelze

2022: BMW: Technologieoffenheit


BMW-Chef Zipse: "... plädieren wir weiterhin für Technologieoffenheit, weil jede Technologie zum Klimawandel, hinter dem wir zu 150 % stehen [sic] ja einen Beitrag leisten kann. [...] Mit allen Antriebssystemen, die zur Verfügung stehen, können wir hier die maximale Klimawirkung erreichen. [...] Das schlimmste wäre, wenn Sie eine Technologie verbieten und die Kunden machen nicht das was bezweckt wird sondern sie fahren die alte Technologie einfach weiter. [...] Auch der Verbrenner ist nicht am Ende seiner technologischen Entwicklung. [...] Technologieoffenheit ist aber auch wichtig, um den Standort Deutschland zu erhalten. [...] Wohlstand ist Handlungsfähigkeit. Wohlstand ist nicht nur, dass es den Bürgern gut geht, Wohlstand ist auch [sic] ich bin frei im Handeln in welche Richtung ich mich bewegen kann. Deswegen ist uns auch das Thema Technologieoffenheit hier so wichtig. [...] Heute ist es so, dass die Elektromobilität das am stärksten wachsende Marktsegment ist. Das höchste Marktsegement absolut ist aber mit großem Abstand in Deutschland aber auch in Euorpa und weltweit der Verbrenner. Bevor man so etwas innerhalb von 8 oder 10 Jahren einfach abschaltet, muss man gut wissen, was man da tut; insbesondere wenn man das versucht in Deutschland oder Europa zu verbieten, der Weltmarkt aber noch gar nicht so weit ist. Das würde ja dann dazu führen, dass man diese Technologie auch im Weltmarkt dann verliert. Davor warnen wir auch, das zu früh zu tun und nicht der Transformation eine Chance zu geben, sich mit den Märkten zu entwickeln. [...] Wir zeigen auf, was das bedeutet und dann können politische Fraktionen entscheiden, ob sie diesen Weg wirklich gehen wollen, mit allen Konsequenzen. Schädlich wäre ja in der Tat, wenn wir uns von einer Technologie die ja Weltmarktstellung hat, BMB baut die effizientesten Motoren der ganzen Welt, wenn man das ohne Not einfach aufgibt, und andere in genau dieses Marktsegment reingehen. Ich glaube, damit ist weder dem Klima noch sonst irgendjemandem geholfen." [29] Zipses Argumentation betont die unerwünschten Folgen eines Marktverlustes für die deutsche Autoindustrie. Gleichzeitig lässt er die Folgekosten von Klimaschäden unerwähnt. Damit greift möglicherweise der Vorwurf einer (strategischen) => Ignoranz

2022: Jetzt und drastisch


"Die Umwelt Europas befindet sich an einem Scheidepunkt. Wir haben in den nächsten zehn Jahren ein enges Zeitfenster, um Maßnahmen zum Schutz der Natur auszuweiten, Auswirkungen des Klimawandels zu verringern und unseren Verbrauch an natürlichen Ressourcen drastisch zu reduzieren". Das sagt Hans Bruyninckx, Exekutivdirektor der Europäischen Umweltagentur EUA. Und an anderer Stelle: "Europe will not achieve its 2030 goals without urgent action during the next 10 years to address the alarming rate of biodiversity loss, increasing impacts of climate change and the overconsumption of natural resources." [31]

2022: Klimafolgekosten noch niedrig


110 Milliarden Euro für Deutschland und rund 500 Milliarden Euro für Europa: so hoch werden die Kosten alleine nur für die Extremwetterereignisse Stürme, Überschwemmungen, Waldbrände, Hitze- und Kältewellen, Starkregen und Dürren für den Zeitraum 1980 bis 2020 geschätzt. Die Schätzung wurde von der europäischen Umweltagentur durchgeführt [30]. Rechnet man die Zahlen jedoch für Deutschland herunter auf pro-Kopf-Kosten pro Jahr, ist die Dramatik abgemildert: 110 Milliarden Euro geteilt durch 80 Millionen Einwohner geteilt durch 40 Jahre gibt rund 34 Euro pro Person und Jahr, für eine dreiköpfige also im Jahr rund 100 Euro für die Kosten von Extremwetterereignissen. Siehe auch => pro Person

2022: Der chinesische Michel


“China’s ambitious low-carbon goals should not come at the expense of energy and food security or the 'normal life' of ordinary people” so zitiert der Guardian den Staatschef von China. Einen ähnlichen Tenor haben auch die Aussagen vieler Politiker aus Deutschland, etwa des FDP-Vorsitzenden Christian Lindner, der sich Ende 2021 vor allem dafür aussprach, die Kfz-Pendler zu schützen und das Berufspendeln nicht zu verteuern. So wohlwollend diese fürsorglichen Forderungen klingen, so bitter ist ihr Beigeschmack: Wissenschaftler warnen in klaren Worten, dass genau dieses Beibehalten der kleinen täglichen Gewohnheiten die Krise eskalieren lässt und am Ende jeder Wohlstand zerstört werden könnte. Eine passende Bezeichnung ist hier => kontraproduktiv

2021: Don't look up


"Ich bin ein Klimaforscher. Don't Look Up bringt den Wahnsinn, den ich täglich sehe, auf den Punkt". So titelt der US-amerikanische Klimawissenschaftler Peter Kalmus in einem Gastbeitrag in der englischen Zeitung Guardian [26]. In seinem Artikel beschreibt er detailliert wie treffend der Satire Film "Don't Look Up" die Realitätsverweigerung der Gesellschaft beschreibt, angesichts der Erderwärmung angemessen zu handeln. In dem Film bewegt sich Komet als Planetenkiller auf die Erde zu. Selbst als allgemein anerkannt ist, dass die Erde untergehen wird, können die Regierungen und viele Privatpersonen ihrem eingeübten Leben aus Machterhalt, alltäglichen Banalitäten und ismus nicht entfliehen. Im Film geht die Geschichte nicht gut aus. Siehe auch => Konsumismus

2021: Automobilität fördern


"Autofahrer haben zumindest für das kommende Jahr Klarheit: Käufer von rein elektrisch betriebenen Elektrofahrzeugen bekommen weiter eine Förderung bis zu 9000 Euro. Bei Plug-in-Hybriden gibt es bis zu 6750 Euro. Der neue Wirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck verlängerte dieses Fördersystem, das bis Jahresende befristet war." Stefan Bajohr, Bundesvorsitzender des Verkehrsclubs Deutschlands sieht darin den falschen Weg: "Wir sind nicht der Meinung, dass jeder Verbrenner durch ein Elektroauto ersetzt werden muss, das kann nicht der Sinn der Verkehrswende sein. Die Zahl der Autos müsse verringert werden." [25] Siehe auch => realitätsblind

2021: 38 °C in der Arktis


38 °C 115 Kilometer nördlich des Polarkreises: das nordsibirische Werchojansk hält mit 38 Grad einen neuen Temperaturrekord. Die Weltwetterorganisation (WMO) erkannte die Messung vom 20. Juni 2020 als Rekord für die Region nördlich des Polarkreises an. WMO-Generalsekretär Petteri Taalas wertete das als "Alarmglocke für den Klimawandel".

2021: Gasausbau für Jahrzehnte


"Ohne neue Gaskraftwerke als Brückentechnologie laufen wir trotz aller Anstrengungen beim Ausbau der Erneuerbaren in ein Blackout-Risiko" [16], warnt der Wirtschaftsminister des Bundeslandes NRW und FDP-Politiker Andreas Pinkwart. Gaskraftwerke mit einer Gesamtleistung von 23 Gigawatt sollen bis 2030 die dann auslaufenden Atom- und Steinkohlenkraftwerke ersetzen. Gas ist in der Kohlendioxid-Bilanz zwar günstiger als Stein- oder Braunkohle, erzeugt aber in der genannen Größenordnung noch immer gefährlich große Mengen an CO2. Klimaforscher warnen, dass zur Vermeidung katastrophaler Folgen für Deutschland der CO2-Austoss nicht über Jahrzehnte sondern jetzt sofort drastisch gesenkt werden muss (siehe weiter unten). Diese Warnungen müssen dem FDP Politiker Andreas Pinkwart bekannt sein, da sie in der Öffentlichkeit und in Medien überall präsent sind. Eine friedliche Koexistenz an sich unververträglicher Aussagen in einem Kopf nannte der englische Schriftsteller George Orwell => Doppeldenk

2021: Ahnungslos: Markus Söder


Corona: "Dass eine vierte Welle droht, das hatten viele befürchtet, auch ich. Aber die Dynamik und die Geschwindigkeit, die haben viele nicht gesehen, ich auch nicht." So gestand der bayrische Ministerpräsident Markus Söder vor dem bayrischen Landtag bei einer Regierungserklärung am 13. November 2021. Was er nicht gesehen hatte, war der zahlenmäßig schnelle Anstieg von Corona-Erkrankungen mit darauffolgenden Überlastungen der Krankenhäuser. Seit Monaten genau diese Zahlen vorausgesagt hatten aber Wissenschaftler und wissenschaftlich denkende Menschen. Die Analogie zum Klimawandel drängt sich auf: es gibt Menschen, die versuchen mathematische und physikalische Modelle zu verstehen und sich in diese hineinzudenken. Dann wird eine Corona-Welle genauso vorhersehbar wie eine drastische Zunahme von Naturkatastrophen. Wer sich aber nicht mit den Modellen beschäftigt oder oder wer Wissenschaftlern hier nicht vertrauen will, für den kommen die Ereignisse dann wie aus blauem Himmel. Siehe auch => realitätsblind

2021: Es drängt: Wissenschaftler


Die Einhaltung der 1,5-Grad-Grenze sei „noch möglich, verlangt aber sofortiges und drastisches Handeln“, schreiben anerkannte Klimawissenschaftler in einer gemeinsamen Veröffentlichung: die weltweiten Emissionen müssten bis 2040 jedes Jahr mindestens um 5 Prozent sinken (fast so viel wie 2020 während der Corona-Rezession), um zumindest eine Fifty-fifty-Chance auf die 1,5-Grad-Grenze zu halten [13]. Siehe auch => fifty-fifty

2021: Es hat Zeit: Australien


Ein australischer Regierungsminister, Angus Taylor, begründet, warum sein Land keine Vereinbarung unterzeichnet, die Verbrennung klimaschädlicher Kohle zu beenden: “We will supply the products our customers need to bring down their emissions over time. This can’t happen overnight, let’s be clear about this. There is a sensible pathway here, Australia will be part of it.” [12]. Vergleiche hierzu auch einen Geheimdienstbericht aus dem Jahr 1981 (weiter unten).

2021: CDU über Grüne Besserwisser


Der Vorsitzende der bayrischen Partei CSU warnt vor der Besserwisserei der Partei der Grünen: "Es droht eine Koalition aus vermeintlich Besserwissenden der Grünen und Besserverdienenden der FDP [...] Diese Koalition steht für mehr Zuwanderung, mehr Verschuldung und höhere Kosten." [10]

2021: FDP-Vorsitzender: Kfz-Pendeln schützen


Der Vorsitzende der Partei FDP über den Abbau einer Steuervergünstigung für Berufspendler: "Subventionsabbau darf aber nicht zu einer Steuererhöhung für die arbeitende Mitte werden, wie es bei der Pendlerpauschale der Fall wäre." Die sogenannte Pendlerpauschale gilt als extrem klimaschädliche Subvention. Sie verleitet dazu, lange Pendelstrecken zugunsten billiger Häuser in Kauf zu nehmen.

2021: kein Geschäft auf totem Planeten


"The race has started to reverse nature loss and build a nature-positive, net-zero and equitable world. Nature is at a tipping point and time is against us." Oder kurz auf den Punkt gebracht: "there will be no business on a dead planet". Diese Worte wurden von mehr als 1000 Unternehmen mit über 11 Millionen Mitarbeitern unterschrieben und als offener Brief am 11. Oktober 2021 an Staatshäupter gerichtet.

2021: Nur weniger ist die Lösung


"Grünes Wachstum gibt es nicht. Weniger von allem ist der einzige Weg zur Verhinderung der Katastrope. Es ist einfach nicht möglich, das gegenwärtige Niveau wirtschaftlicher Aktivität fortzusetzen, ohne die Umwelt zu zerstören. [8]" Diese Aussage des Journalisten Monbiot vom englischen Guardian widerspricht dem gängigen Tenor aller deutscher Parteien, dass Klimaschutz und wirtschaftliches Wachstum vereinbar seien.

2021: Uno prognostiziert: 16 % mehr CO2 bis 2030


"The report also contains some worrying findings. The available NDCs (Nationally Determined Contributions) of all 191 Parties taken together imply a sizable increase in global GHG (grenhouse gas emissions) emissions in 2030 compared to 2010, of about 16%. According to the latest IPCC findings, such an increase, unless actions are taken immediately, may lead to a temperature rise of about 2.7C by the end of the century." [7]

2021: Greta Thunberg: Blah blah blah


“Build back better. Blah, blah, blah. Green economy. Blah blah blah. Net zero by 2050. Blah, blah, blah,” Und: “This is all we hear from our so-called leaders. Words that sound great but so far have not led to action. Our hopes and ambitions drown in their empty promises.” [6]

2021: Katastrophen-Ignoranz der Regierung


Die Klimaaktivistin Luisa Neubauer zum Bundeswahlkampf 2021: "Letztendlich läuft es [...] auf ein überparteiliches Interesse heraus, nur so viel Klimakatastrophe im Wahlkampf zuzulassen, wie man meint, politische Antworten darauf zu haben. " [4]

2021: Chemiker und Journalist: das war's


Der Chemiker und Wissenschaftsjournalist Lars Fischer schreibt im Oktober 2021: "Die Chance, glimpflich davonzukommen schwindet". Er sieht einen großen Teil der Verantwortung bei Politikern: "Das große Problem sind offensichtlich nicht die, die den Klimawandel unverblümt leugnen, sondern jene, die vorgeben, ihn zu bekämpfen - und sich dann im Wesentlichen auf symbolische Maßnahmen beschränken." []

2021: Gesundheitsjournale appellieren


"Wir, die Herausgeber von Gesundheitsjournalen, fordern die Regierungen und andere Verantwortliche zum Handeln auf und dazu, das Jahr 2021 als dasjenige zu markieren, in dem die Welt endlich ihren Kurs ändert“. Der Appell wird unter anderem in anerkannten Journalen wie „The Lancet“, „The British Medical Journal“ und „The New England Journal of Medicine“ sowie dem „Chinese Science Bulletin“ und „International Nursing Review“ veröffentlicht. Im Jahr 2018 stünden in Deutschland alleine rund 20 Tausend Todesfälle im Zusammenhang mit abnormaler Hitze.

2021: Klimawandel als Religion


"Eine Religion mit Propheten wie Greta - die Hölle!" und "Deutschland, ein Land, das zwar aktuelle Probleme wie Corona lange Zeit kaum in den Griff bekommen konnte, gleichzeitig aber Klimaschutzpolitik quasi zur Religion erklärt - und verklärt. Wo sind wir nur gelandet [...]" So polemisiert der Journalist Henryk Marcin Broder am 25. Juni 2021 in einer Überschrift für einen Artikel der Online-Version des Magazins WELT. Siehe auch => Polemik

2021: Der Kunde muss mitspielen


"Wir sind zu 100 Prozent für den Klimaschutz [...] wir brauchen den Verbrenner in Hybridfahrzeugen über 2030 hinaus, um neue Technologien zu finanzieren. Ganz abgesehen davon, dass der Kunde auch mitspielen muss." So antwortete der Gesamtmetall-Präsident Stefan Wolf auf die Frage, ob die Betriebe seiner Branche für ehrgeizige Stickoxid-Grenzwert gut gerüstet sind. [1]

2021: Industriewunsch: keine Auflagen


"Was bringt Deutschland voran? Verbote und Auflagen jedenfalls kaum. Die Grünen neigen zu beidem. Ihre Politik will zum vermeintlich richtigen Leben erziehen. Dabei wird Freiheit eingeschränkt und Wohlstand gefährdet." Dies leitet eine Internetseite der INSM - Initivative neue soziale Marktwirtschaft - ein. Nach eigenener Aussage ist die ISNM ein GmbH finanziert durch Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektro-Industrie.

2021: Wird schon: Wolfgang Schäuble


"Wir haben doch größere Probleme auch schon bewältigt" sagt der Bundestagspräsident Wolfang Schäuble bei der Veranstaltung Leipzig liest extra.

2021: Lebensfroh: Lust am Auto


Der Vorsitzende des ADAC - Allgemeiner Deutscher Automobil Club" Reinicke wurde in einem Interview gefragt, auf welche der drei Satzungszwecke des Vereins er persönlich am ehesten verzichten könne: Kraftfahrzeugwesen, Motorsport oder Tourismus. Die Antwort war: "Ich möchte auf gar nichts verzichten, ich reise gern, fahre gern Auto und mag den Motorsport. Die Aufgabe ist doch, all dies zu ermöglichen und zugleich das Klima zu schützen. Das ist unser Ziel." Quelle: Zeit-Online vom 21. Mai 2021. Interview von Claas Taatje mit Christian Reinicke.

2021: Lebensmüde: Eisschmelze


Niklas Boers vom Potsdam Institut für Klimaforschung (PIK) warnt: "Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass es in der Zukunft zu einem deutlich verstärkten Abschmelzen [des Eises in Grönland] kommen wird - was sehr besorgniserregend ist". Als Maßnahme empfielt er: "Deshalb ist es höchste Zeit, dass wir die Treibhausgasemissionen aus der Verbrennung fossiler Brennstoffe schnell und deutlich reduzieren und das Eisschild und unser Klima wieder stabilisieren." Quelle: Eisschmelze in Grönland kaum noch zu stoppen. Artikel auf www.zdf.de [18. Mai 2021]

2021: Luxus in Gefahr


"Für Arme sind die Klimaschutz-Kosten bedrohlicher als der Klimawandel". So lautet der Titel eines Artikels von Axel Bojanowski, Chefreporter Wissenschaft bei der Online Version der Welt: 17. Mai 2021. Bojanowski verweist zunächst darauf, dass die SPD-Politiker Olaf Scholz und Svenja Schule Fliegen und Autofahren verteuern wollen. Er behaupt dann, dass die Zeiten vorbei seien, in denen linke Parteien ärmeren Bürgern gleichberechtigten ermöglichen wollten. Er verweist dann auf eine "Elite" von "Klimainteressierten", die davon "profitiert", und sich teure Reisen leisten könne.

2021: Bundesverkehrsministier will kein Utopist sein


Die EU-Kommission denkt über strenge Vorgaben zu CO2 - und anderen Ausstößen von Autos nach. Ziel ist unter anderem mehr Klimaschutz. In einem Artikel in "Zeit Online" vom 7. April 2021 warnt der deutsche Verkehrsminister Andreas Scheuer: "Man soll mutig sein in den Vorgaben, aber den Grundsatz des technisch Möglichen im Blick haben. Wir dürfen die Automobilindustrie in Europa nicht verlieren, weil sie sich sonst woanders niederlassen wird."

2021: Häuser noch versicherbar?


"[...] wenn es nicht gelingt, die Erderwärmung unter dem 2-Grad-Ziel des Pariser Klimagipfels zu halten, dann werden wir etwa die Versicherung von Naturgefahren nicht in der bestehenden Form fortführen können." Das sagte der Vorsitzende des 'GDV - die Deutschen Versicherer' am 5. Januar 2021. Das Intervies findet sich auf der Homepage der GDV. In die URL eingearbeiter ist der Textzug: "wir-muessen-verhindern--dass-sich-die-erderwaermung-fortsetzt".

2020: Freiheit: Wolfgang Schäuble


In einem Streitgespräch mit der Klimaaktivistin Luisa Neubeuer sagt Wolfgang Schäuble, Präsident des deutschen Bundestages und Mitglied der Partei CDU: »Wenn ich vor der Alternative stehe, etwas schnell oder langsam durchzusetzen, bin ich eher für langsam. Denn der Preis für schnelles Handeln ist der Verlust der Freiheit« [3]

2020: Weckruf: MunichRe (Versicherung)


"Die Naturkatastrophenschäden des Jahres 2020 lagen deutlich über denen des Vorjahres [...] Ob die besonders heftige Hurrikansaison, extreme Waldbrände oder Gewitterserien in den USA: Bei all diesen Gefahren wird langfristig der Klimawandel eine zunehmende Rolle spielen. [...] Es ist Zeit zu handeln." So das Vorstandsmitglied der MunichRe Rückversicherung Torsten Jeworrek.

2020: Zurückweisung: Welt Autor kritisiert Guterres


In einem eigenen Beitrag in der online-Version der "Welt" vom 13. Dezember 2020 kritisiert Axel Bojanowski Guterres' Warnung: "[Antonio Guterres] Appell an die Weltgemeinschaft übergeht die Probleme von Milliarden Menschen. Von Klimanotstand kann keine Rede sein."

2019 Klartext-Warnung: Antonio Guterres


Der UN-Generalsekretär Antonio Guterres auf dem digitalen Weltklimagipfel am 12. Dezember 2019: "Heute haben wir es 1,2 Grad wärmer als in der Zeit vor der Industrialisierung" [Wenn man nicht den Kurs wechsle, steuere man auf einen] "katastrophalen Temperaturanstieg von mehr als drei Grad" [noch in diesem Jahrhundert zu.] "Kann irgendjemand noch leugnen, dass wir vor einem dramatischen Notfall stehen?"

2020: Bitte nicht zu ambitioniert: Angela Merkel


Am 10. und 11. Dezember 2020 sollen sich die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union treffen und über die mengenmäßige Reduzierung des CO2-Ausstosses entscheiden. Die EU-Kommission fordert 55 % bis zum Jahr 2030, der EU-Parlament fordert 60 %. Bundeskanzlerin Merkel mahnte das Europäische Parlament am 30. November 2020, "dass wir ambitioniert, aber auch realistisch bleiben". Bereits eine Reduzierung um 55 % "erfordert erheblichste Umstellungen in vielen Mitgliedstaaten und eine große, große Kraftanstrengung". Der online-Spiegel zitiert Merkel sinngemäß "Mit Blick auf die Industrie sollte das Ziel nicht zu ambitioniert sein." (online-Spiegel vom 30.11.2020 um 17.35 Uhr).

2020: Diffamierung: 2020 US-Finanzminister


Im Januar 2020 fand im schweizerischen Davos der sogenannte Weltwirtschaftsgipfel statt. In einer Rede forderte die schwedische Klimaaktivisting Greta Thunberg einen schnellen (sofortigen) Verzicht einer Verbrennung fossiler Brennstoffe. Der US-amerikanische Finanzminister (Secretary of the Treasury) antwortete darauf: "Is she the chief economist? Who is she, I’m confused." Er deutete damit an, dass Aussagen, die die Ökonomie betreffen nicht von nicht-Ökonomen getroffen werden sollten. Er unterstrich diese Sicht weiter indem er anfügte: "After she goes and studies economics in college she can come back and explain that to us ..."

2019: Ahnungslos: 2019 US-Präsident


Im Januar 2019 herrschte in manchen Regionen der USA ungewöhnlich kaltes Wetter. Auf der Nachrichtenplattform Twitter schrieb der Präsident der USA sinngemäß, dass im "wunderschönen mittleren West Temperaturen bis minus 60 Grad (Fahrenheit) herrschen". Er frug dann "was zum Teufel los sei mit der globalen Klimaerwärmung". Die Mitteilung endete mit der spöttisch-rhetorischen Aufforderung an die globale Erwärmung "bitte komme schnell zurück, wir brauchen dich". Quelle: Twitter: — Donald J. Trump (@realDonaldTrump) January 29, 2019

2019: Wenn Argumente fehlen


"It's quite hilarious when the only thing people can do is mock you, or talk about your appearance or personality, as it means they have no argument or nothing else to say." Die jugendliche Klimaaktivistin Greta Thunberg über ihre vielen Gegner. [11]

2019: Nullverzicht-Strategie: CDU Klimaexperte


Am heutigen Montag, 16. Sept. 2019 beschloss die Partei CDU ein Klimakonzept. Der CDU-Klimaexperte Andreas Jung: "Wir brauchen klimafreundliche Technologien, wir wollen nicht immer mehr Verbote. Wir glauben nicht, dass Verzicht die Antwort ist."

2019: Keine Eile: die Zeitung Welt


Natalie Mekelburger, Geschäftsführerin des Automobilzulieferers Coroplast-Gruppe in Wuppertal. Sie hat BWL studiert. Schreibt in der Online-Version der "Welt" am 27. Juli 2019: "Die Reduzierung des CO2 als wichtigstes politisches Thema darzustellen ist angesichts der wirtschaftlichen Sorgen sträflich. Wenn wir uns damit ein paar Jahre Zeit ließen, würde die Welt nicht untergehen. Auch wenn Greta Thunberg uns das einreden will."

2019: Alles gut: Kommentator der Welt


Thorsten Krauel hat Geschichte und Sinologie studiert. In der online-Version der "Welt" schreibt er am 26. Juli 2019: "In der Erdgeschichte waren eisfreie Pole und Tropenklima der Normalfall. Die aktuelle Faktenbasis zur Erderwärmung reicht noch nicht, um wirklich 'alles' dem Ziel der ökogerechten Politik unterzuordnen. [...] Ökologische Sofortmaßnahmen mit der Preisgabe jeder offenen Debatte wären es aber genauso [gemeint ist eine "starrsinnige, kontraproduktive Haltung]."

2019: Kein Aktivismus: 2019 Journalistin der Welt


Anette Dowideit ist Chefreporterin des "Investigativteams" des Online-Magazins "Welt". Sie ist Diplom-Volkswirtin. Am 13. Juli 2019 schreibt sie: "Seit „Fridays for Future“ und dem Höhenflug der Grünen ist der Ton vieler Klimaschützer schärfer geworden. Wer sich „klimaschädlich“ verhält, muss sich immer häufiger verteidigen. Wir müssen aufpassen, das Klima-Shaming nicht der Normalfall wird." Der Tenor des Artikels ist, "dass sich Forderungen der Klimaschützer von vernünftigem zu übersteigertem Verhalten auswachsen."

2019: Kulturkampf: 2019 Altkanzler Schröder


Klima als Großstadtblase: am 8. Juli 2020 stand in der Online-Version des Magazins Focus: "Immer mehr Unternehmen entlassen ihre Angestellten: Viele von ihnen werden nie wieder einen Job finden [...] Doch statt über Strukturprobleme reden wir nur über das Klima: Diese Debatte ist eine gefährliche Blase der Großstädte. Von FOCUS-Online-Experte Marc Friedrich" Am 6. Juli 2019 wurde im Handelsblatt ein Interview mit dem 75-jähirgen Altbundeskanzeler Gerhard Schröder abgedruckt. Schröder warnte davor, dem Klimawandel eine zu hohe Priorität beizumessen: "Dass das ein wichtiger Aspekt ist, will ich gar nicht bestreiten. Aber dass jetzt fast die gesamte politische Debatte von der Klimafrage dominiert wird, geht mir zu weit."

2019: Nicht machbar: Andreas Pinkwart


Andreas Pinkwart ist als Minister der Nordrhein-Westfälischen Landesregierung unter anderem für das Ressort Energie zuständig. Am 25. Juni 2019 gab er dem WDR (Westdeutscher Rundfunk) ein Interview zum Klimawandel. Im Interview werden die Empfehlungen einer Kommission besprochen, die einen Ausstieg aus der Kohleverbrennung in Deutschland für das Jahr 2038 für möglich hält. 2032 könne man der Kommission zufolge noch überprüfen, ob der Ausstieg schon 2035 möglich sei. Pinkwart wurde gefragt, ob er einen Ausstieg für 2030 für möglich halte. Er verneinte mit den Worten "Wenn das machbar wäre, dann hätte die Kommission sicherlich ein anderes Ergebnis festellen können." Auf Rückfrage des Interviewers bekräftigt Pinkwart "Ich sage Ihnen, es geht nicht. Sonst hätte man das schon feststellen können." Als Argument verweist Pinkwart auf noch nicht ausgebaute alternative Stromerzeugungs- und Speicherungskapazitäten. Eine Änderung des Lebensstiles hin zu deutlich weniger Energieverbrauch wird nicht erwogen. Es verblüfft die Selbstsicherheit des Politikers in seinem öffentlichen Auftreten [17]. Siehe dazu auch => Dunning-Kruger-Effekt

2019: Kindlich: US-Präsident


"He [Prince Charles ]is really into climate change and I think that’s great. What he really wants and what he really feels warmly about is the future. He wants to make sure future generations have climate that is good climate, as opposed to a disaster, and I agree." Und: "I did say, ‘Well, the United States right now has among the cleanest climates there are based on all statistics.’ And it’s even getting better because I agree with that we want the best water, the cleanest water. It’s crystal clean, has to be crystal cleand clear." Sowie: "China, India, Russia, many other nations, they have not very good air, not very good water, and the sense of pollution. If you go to certain cities you can’t even breathe, and now that air is going up ... They don’t do the responsibility."

2018: Klimafolgekosten: Umweltbundesamt


"Hohe Kosten durch unterlassenen Umweltschutz: Eine Tonne CO2 verursacht Schäden von 180 Euro – Umweltbundesamt legt aktualisierte Kostensätze vor" Als Kostenursachen werden beispielswiese genannt: Gebäudeschäden, Ernteausfälle und Produktionsausfälle. Die Gesamtkosten für Deutschland wurden vom Umweltbundesamt auf rund 164 Milliarden Euro oder etwa 2000 Euro pro Person (nicht Haushalt) geschätzt.

2001: Kaum Katastrophenschutz


Die Aachener Nachrichten weisen darauf hin, dass die durchschnittlichen jährlichen Ausgaben für den Katastrophenschutz pro Einohner von Nordrhein-Westfalen bei nur 75 Pfenningen, also etwa nur 40 Eurocent, liegen. Die Aachener Nachrichten verwiesen gleichzeitig darauf, dass die Versicherungswirtschaft über einen deutlichen Anstieg an naturbedingten Katastrophen berichtet. [23]

2000: Russland als Gewinner


Der Norden taut auf. Gibt es Gewinner des Treibhauseffekts? Russische Klimaforscher erwarten druch die Erderwärmung große wirtschaftliche Vorteile. So lautet der Titel eines Artikels im Spiegel. Der Artikel sagt als positive Folgen voraus, dass ein Auftauen des Permafrostes den Handel mit Schwermetallen, Gas und Öl begünstige, dass Schifffahrtswege durch eine eisfreie Nordost-Passage kürzer würden, dass die Landwirtschaft zwischen Woronesch und Rostow am Don mehr Regen erhalte und dadurch profitabler würde. Westlich Wissenschaftler, so der Artikel, befürchten allerdings auch für Russland mehr Dürren. Der Artikel schließt mit dem Hinweis, dass Russland für Maßnahmen zur Abwehr eines Klimawandels auf Vorteile verzichten müsse und ihm deshalb Ausgleichszahlungen zustünden. [18]

2000 Kiribati als Verlierer


Nasse Gräber. Verschwinden die Inselstaaten im Pazifik von der Landkarte. Die Südseerepublik Kiribati befürchtet ihren Untergang. Das ist der Titel eines Artikels in der Zeitschrift Der Spiegel [22].

2000: Fluchtburgen bauen


Überleben im Treibhaus. Auf der Erde wird es wärmer - aber kommt die Klimakatastrophe wirklich? So lautet der Titel eines Artikels im Spiegel. Als Vorboten einer Katastrophe erwähnt werden: Orkane in Paris, Sintfluten in Mosambik, Dürre in Äthiopien, Schlammlawinen in Venezuela. Pro Tag erzeugt der Mensch 80 Millionen Tonnen neues CO2, das sei nach dem Artiekl ein geophysikalisches Experiment mit ungewissem Ausgang. Desweiteren verlöre das arktische Eis pro Jahr die Fläche des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen. Und: die Versicherungswirtschaft konstatiert für das Jahr 1999: 755 Naturkatastrophen mit mehr als 100.000 Toten und 200 Milliarden DM (oder Dollar?) Sachschaden. Für die Zukunft befürchtet wird: Ohne des Golfstrom würde in Europa sibierisches Klima herrschen. Und dass es dringend sein könnte soll andeuten: Am Ende der letzten Eiszeit vor 11.000 Jahren sei das Weltklima in 5 Jahrzehnten um 11 Grad Celsius gestiegen, ein Beweis der Möglichkeit schneller Klimaumschwünge. Das Fazit der Autoren ist düster: Experten glauben, daß der Wandel nicht mehr aufzuhalten sei, weil eine CO2 Reduzierung nicht realistisch sei. Man sollte sich also besser auf den unvermeidlichen Wandel einstellen: Deiche erhöhen und Fluchtburgen einrichten. [21]

1999: Versicherungswirtschaft


Das Buch des deutschen Weltumseglers Klaus Hympendahl: "El Nino: Wenn das Meer brennt" handelt von dem - erfolglosen Kampf - weniger Idealisten gegen die zerstörerischen Interessen von Drogenhändlern und Tropenholzbaronen auf einer Insel im Pazifik. Das Buch begint mit der (fiktiven oder realen?) Erklärung der Versicherungswirtschaft, in der ein eindeutiges Szenario gezeichnet wird: " Naturkatastrophen von bisher unbekannten Dimensionen stehen der Welt bevor. Grund ist die zunehmende Erwärmung der Erdatmosphäre. Die IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) sagt eine weitere Erwärmung von 2 bis 4 Grad Celsius innerhalb der nächsten hundert Jahre voraus. Wetterbedingte Naturkatastrophen machen bereits 85 Prozent aller weltweiten Versicherungsschäden aus. Von den zehn größten Versicherungsschäden wurden sieben durch Hurrikane verursacht. Die größte Schadenslast verursachte im Jahr 1992 Hurrikan Andrew mit 26 000 000 000 US-$. Hauptverursacher der Klimaerwärmung sind Treibhausgase - insbesondere Kohlendioxid. Versicherungsschäden durch Naturkatastrophen der neuen Generation können von Versicherungen und Rückversicherern nicht mehr gedeckt werden. Die Folge sind Insolvenzen von Versicherungsgesellschaften und Rückversicherern. In diesen Strudel geraten Volkswirtschaften und Banken. Eine Weltwirtschaftskrise ist die Konsequenz. Ein Drittel aller weltweiten Aktienbeteiligungen befindet sich in den Portfolios von Versicherungsgesellschaften und Rentenfonds. Weil Politiker und Großindustrie zu passiv waren, wurde THE ASPEN BOARD (TAB) im Auftrag der UNEP (United Nations Environment Programme), d. h. der angeschlossenen Insurance Industry Inititiative for the Envirornment, gegründet. Dieser Umweltinititiative gehören die 70 größten Versicherer und Rückversicherer der Welt an. THE ASPEN BOARD ist der mächtigste Interessenverband der Welt: THE ASPEN BOARD fordert Politik und Großindustrie auf, den Kohlendioxidausstoß umgehend auf die geforderten Eckwerte der Umweltkonferenz von Kioto zu begrenzen." [19]

1997: Deiche öffnen?


In einem Artikel zu Flutereignissen an der deutschen und niederländsichen Nordseeküste wird darauf verwiesen, dass man dem Meer möglicherweise nicht mit immer höheren Deichen begegnen können, sondern im Gegenteilt, Deiche vielleicht wird aufgeben müssen. So seine in den Niederlanden bereits über 1000 Hektar Land von Sommerdeichen befreit worden, wodurch sie auch im Sommer von kleineren Flut mit Salzwasser überflutet werden können. [20]

1985: Warnung an den US-Senat


Im Jahr 1985 spricht der Astronom und Physiker Carl Sagan eine Botschaft an US-Senatoren, die Wissenschaftler fast wortgleich auch 2022 noch wiederholen: "Es gibt einen Konsens, was man tun kann: der Gedanke, dass wir unverzüglich die Verbrennung fossiler Brennstoff einstellen hat dermaßen große wirtschaftliche Folgen, dass niemand es ernst nehmen wird. Aber es gibt viele andere Dinge, die man tun kann. Eine Möglichkeit hat mit den Subventionen für fossile Brennstoffe zu tun, ein effizienterer Umgang könnte durch weniger Subventionen durch die Regierung erreicht werden. [...] Wenn wir jetzt nicht die richtigen Dinge tun, werden unsere Kinder und Enkelkinder sehr ernste Probleme bekommen. [...] Wesentlich für die Lösung dieses Problems ist eine globales Bewusstsein, ein Blick, der über unsere ausschließende Identifikation mit der Generation und der politischen Gruppe hinausgeht, in die wir zufällig hineingeboren wurden." [40]

1981: Australische Regierung gewarnt


Im November 1981 warnte der australische Geheimdienst ONA den Premierminister des Landes vor einer drohenden Gefahr für die Kohleindustrie: "Carbon dioxide emitted by fossil fuels enters the atmosphere [...] it will lead some time in the next century to a discernible 'grennhouse effect' whereby the earth's atmosphere becomes measurably warmer with related climatic changes." Abhängig vom Verlauf der CO2-Emissionen warnt der Geheimdienst-Bericht vor "widespread disadvantages resulting from massive changes such as a melting of the West Antarctic ice sheet" und "parts of Europe would become drier" sowie "developing countries would have more difficulty" oder: "Low lying delta areas would be particularly vulnerable to a rise in the sea-level". Auch wenn das Thema noch nicht so stark in der öffentlichen Wahrnehmung sei, wird als Beispiel für ein wachendes Bewusststein der bundesdeutsche Kanzler Helmut Schmidt genannt. Es gebe zwar erste Hinweise auf einen Tempreraturanstieg, aber es würde noch gut 20 Jahre dauern, bis das sicher belegt werden könne, also um das Jahr 2000. Der Geheimdienstbericht weist darauf hin, dass die Gemeinde der Wissenschaftler das Problem bereits 1981 als "80 sure" oder mit "basic agreement" beschreiben. Das Urteil der Wissenschaftler wird als ausgereift (mature) bezeichnet. Der letzte Satz des Berichtes fasst die Bedeutung für Australien zusammen: "Australia could well find its export market particularly vulnerable to international policies aimed at limiting the use of coal". [14]" Siehe auch => Verschwörer

1977: US-Präsident gewarnt


Mit Datum vom 7. July 1977 erhielt der damaliage US-Präsident Jimmy Carter eine knappes einseitiges Memorandum. Die Erderwärmung wurde unmissverständlich als Fakt mit katastrophalen Folgen benannt: "Fossil fuel combustion has increased at an exponential rate over the last 100 years. As a result, the atmospheric concentration of CO2 is now 12 percent above the pre-industrial revolution level and may grow to 1.5 to 2.0 times that level within 60 years. Because of the “greenhouse effect” of atmospheric CO2 the increased concentration will induce a global climatic warming of anywhere from 0.5 to 5°C." Und zu den Folgen heißt es: "The potential effect on the environment of a climatic fluctuation of such rapidity could be catastrophic and calls for an impact assessment of unprecedented importance and difficulty. A rapid climatic change may result in large scale crop failures at a time when an increased world population taxes agriculture to the limits of productivity." Und die Möglichkeiten einer Reaktion auf das Phänomen seien begrenzt: "The urgency of the problem derives from our inability to shift rapidly to non-fossil fuel sources once the climatic effects become evident not long after the year 2000; the situation could grow out of control before alternate energy sources and other remedial actions become effective." [42]

1971: Französischer Ölkonzern


In einer internen - aber nicht geheimen - Mitarbeiterzeitschrift warnte der französische Ölkonzern Total bereits im Jahr 1971 vor schmelzenden Eiskappen als Folge steigender CO2-Gehalte in der Atmosphäre: "It is not impossible, according to some, to foresee at least a partial melting of the polar ice caps, which would certainly result in significant sea level rise. The catastrophic consequences are easy to imagine [...]" Der Artikel war sehr genau in seinen Vorhersagen: er sagte korrekt voraus, dass der CO2-Gehalt der Atmosphäre in den 2010er Jahren die 400-ppm-Marke überschreiten würde, was genau auch passierte.

1896: Schwedischer Forscher


Der Chemiker Svante Arrhenius über "the probable effect of a variation of the atmospheric carbonic acid on the temperature of the earth": "[...] one might find an explanation for temperature variations of 5 °C to 10 °C." Arrhenius schätzte insbesondere den Einfluss des CO2-Gehaltes auf Eiszeiten ab. Seine Veröffentlichung verbindet physikalische Formeln mit erdgeschichtlichen Befunden [5]. Siehe auch => Eiszeiten

Eine kommunikative Resonanzkatastrophe?


Seit etwa 1840 ist der Effekt des CO2-Gehaltes in der Atmosphäre auf das Klima physikalisch erkannt. Seit etwa 1900 wird der Zusammenhang zwischen Industrie und Klima thematisiert. Seit spätestens 1980 hat dieser Zusammenhang Eingang in populärwissenschafltiche Bücher gefunden. Spätestens seit den 1980er Jahre wird ein menschgemachter Klimawandel auch politisch diskutiert. Dem eindeutigen Befund der Wissenschaft steht bis mindestens ins Jahr 2022 eine krasse Realitätsverweigerung der Gesellschaft als ganzem gegenüber. Man kann den Konsens der Gesamtgesellschaft auf verschiedene Weisen zu erkennen versuchen: vorherrschende Aussagen in öffentlichen Medien, dominante Erzählweisen im eigenen sozialen Umfeld und schriftlich fixierte Ziele in politischen Programmen. Dabei lassen sich folgende Kernaussagen heraus filtern, die man immer wieder antrifft und die sich gegenseitig stützen und verstärken.

Sätze in der Echokammer


◦ a) Der Klimawandel ist eine große Bedrohung [weitgehend anerkannt]
◦ b) Der Klimawandel darf nicht mit Verboten bekämpft werden [z. B. FDP]
◦ c) Der Klimwandel ist eine Chance für Erneuerung [Parteiprogramme]
◦ d) Der Klimawandel darf in seiner Abwehr keine Arbeitsplätze kosten.
◦ e) Der Klimawandel darf in seiner Abwehr Wohlstand nicht schmälern.

Mechanismen der Abriegelung


Polemik: Zeitungen wie etwa die WELT pflegen einen polemischen Schreibstil, der Forderungen nach individuellen Einschränkungen als Freiheitsberaubung, Ideologie oder Doktrin diffamiert. Entsprechende Autoren stilisieren Andersdenkende dann oft zu Besserwissern oder selbsternanten Weltrettern. Bezeichnend für diese Strategie ist, dass Worte mit zunächst positiver Bedeutung in ihr Gegenteil umgekehrt werden, wie etwa Weltverbesserer oder Klimaretter. Siehe auch => Polemik

Emotionalität: in persönlichen Gesprächen mit wohlhabenden Personen aus meinem Umfeld stieß ich auf stark emotionale Reaktionen, wenn ich etwa das individuelle Recht auf uneingeschränktes Autofahren hinterfrage. Die Reaktionen waren so heftig, dass ich bei eine Beharren auf meiner (autoskeptischen) Position mit einem Verlust der Freundschaft rechnen muss. Hier fällt auf, dass die Emotionalität oft umso stärker und kompromissloser ist, je weniger wissenschaftliche Fachkenntnis die entsprechende Person hat. Siehe auch auch => Dunning-Kruger-Effekt

Banalisierung: insbesondere Geowissenschaftler weisen oft darauf hin, dass es Klimanwandel auf der Erde schon immer gegeben habe. In realen Gesprächen machen sie dann oft durch Gestik oder Mimik deutlich, dass sie es dabei auch gerne belassen würden. Diese Argumentationsfigur wird aber auch von vielen naturwissenschaftlichen Laien benutzt. Tatsache ist, dass es drastische Klimaumschwünge auf der Erde oft gab, Tatsache ist aber auch, dass sie so gut wie immer mit einem Massenaussterben einhergingen. Siehe dazu auch => Klimawandel

Was ist eine funktionierende Demokratie?


In der Zeit von etwa 2000 bis 2020 habe ich in privaten Gesprächen mit Verwandten, Freunden und Bekannten immer wieder versucht, die Gefahren eines Klimawandels nüchtern zu besprechen. Seit etwa 2020 habe ich es aufgegeben. Es gibt zwei Arten von Reaktionen: sehr selten aber dann sehr heftig sind stark emotionale Ausbrüche wenn Personen um die Freiheit des Autofahrens und des Fleischessens fürchten. Die bei weitem überwiegende Reaktion war völlig Desinteresse an dem Thema. Gespräche auf Feiern und Treffen konnten oft lange Zeiten von Empfehlungen zu Essrezepten oder Urlaubseindrücken handeln. Auch Erzählungen privater Erlebnisse, etwa beim Einrichten von Wohnungen, über die Kinder oder - bei vorrückendem Lebensalter - über die Rentenansprüche, steigende Preise, oder Krankheiten füllten oft Stunden aus. So gut wie nie habe ich es in den 20 Jahren von 2000 bis 2020 erlebt, dass jemand von sich aus das Bedürnis äußerte über den Klimawandel zu reden. Kam das Gespräch darauf oder setzte ich probeweise einen Kristallisationspunkt dazu, genügte es, dass ein Gastgeber einen neuen Nachtisch auf den Tisch stellte und das Interesse aller Anwesenden war ganz vom Rezept für den Nachtisch gefangen und das Thema Klima vergessen. Paradoxerweise sagten viele Bekannte und Verwandte, dass Ihnen das Thema Angst mache, aber mehr Reaktion gab es nicht. Insofern kann man sagen, dass unsere Demokratie gut funktioniert: die Politik bildet den Willen der Wähler gut ab, indem sie das Thema Klimawandel über Jahrzehnte banalisierte (die Ära Schröder und Merkel) oder es bei schmerzfreien Maßnahmen beließt. Als dysfunktional hingegen kann man die Demokratie berachten, wenn man von ihr erwartet, dass sie mehr Handlungs-Intelligenz produziert als es dem Durchschnitt der Wähler entspricht. Eine solche Handlungsintelligenz wäre ein früher Ausbau erneuerbarer Energien, eine neu-Ausrichtung urbaner Architektur im Hinblick auf Extremwetterereignisse oder auch vorausschauende lenkende Förderung von klimarevenanten Handwerksbetrieben gewesen. Die Frage, wie aus eine großen Anzahl mittelmäßig intelligenter Einzelindividuen ein höher-intelligente Gruppentscheidung entstehen soll ist ein theoretisch interessanter Ansatz, der unter anderem behandelt wird unter dem Stichwort => kollektive Intelligenz

Ausblick


Es muss zu diesem Zeitpunkt (Mitte 2022) offen bleiben, ob der gegenwärtige gesellschaftliche Konsens eines verzichtfreien Klimaschutzes realistisch oder eher illusionär ist. Wissenschaftliche Veröffentlichungen in Fachjournalen legen einen eher katastrophalen Ausgang für viele Einzelmenschen nahe.

Quellen


◦ [1] Interview mit dem Magazin Focus, veröffentlicht auf den Seiten des Industrieverbandes Gesamtmetall unter dem Datum vom 2. April 2021: https://www.gesamtmetall.de/aktuell/interviews/das-ganze-vorgehen-ist-blamabel
◦ [2] Lars Fischer: Neuer IPCC-Klimabericht: keine Prognose, sondern Gegenwartsbeschreibung. In: Oktoberausgabe 2021 des Wissenschaftsmagazins => Spektrum der Wissenschaft
◦ [3] Markus Feldkirchen und Jonas Scheible moderieren ein Gespräch zwischen Wolfgang Schäuble und Luisa Neubauer. In: Spiegel online. 31. Oktober 2020.
◦ [4] Luisa Neubauer: Dreams are their Reality. In: taz.de. taz Verlags u. Vertriebs GmbH. 20. September 2021.
◦ [5] Svante Arrhenius: On the Influence of Carbonic Acid in the Air upon the Temperature of the Ground. In: Philosophical Magazine and Journal of Science Series 5, Volume 41, April 1896, Seite 267. Online unter: https://www.rsc.org/images/Arrhenius1896_tcm18-173546.pdf
◦ [6] Youth4Climate Meeting in Milan (Norditalien) vom 28. September bis 30. September 2021.
◦ [7] UN Climate Press Release / 17 Sep, 2021: Full NDC Synthesis Report: Some Progress, but Still a Big Concern
◦ [8] George Monbiot: Green growth’ doesn’t exist – less of everything is the only way to avert catastrophe. In: The Guardian online. September 29th, 2021. https://www.theguardian.com/commentisfree/2021/sep/29/green-growth-economic-activity-environment
◦ [9] Spiegel Online: Lindner hält an Pendlerpauschale fest. 29. Oktober 2021. In dem Artikel ist eine Aussage gegenüber der Rheinischen Post zitiert.
◦ [10] Vera Sprothen, Johann Stephanowitz und Katrin Scheib: Ampel-Koalition könnte laut Markus Söder die Gesellschaft spalten. In: Zeit online. 31. Oktober 2021.
◦ [11] TIME magazine October 2019. Person of the Year.
◦ [12] Australian government refuses to join 40 nations phasing out coal, saying it won’t ‘wipe out industries’. In: The Guardian. Online. November 5th, 2021
◦ [13] Future Earth, The Earth League, WCRP (2021). 10 New Insights in Climate Science 2020. Stockholm: https://futureearth.org/10-insights-2020
◦ [14] ONA: Assessment. Fossil Fuels and the Greenhouse Effect. Vertrauliche Information an den australischen Premierminister, verfasst vom australischen Geheimdienst im Jahr 1981. 18 Seiten. In: The Guardian. Australia’s spy agency predicted the climate crisis 40 years ago – and fretted about coal exports. Online. 28. November 2021.
◦ [15] In: Total Energies accused of downplaying climate risks. By Beth Timmins. Business reporter, BBC New. Online. October 20th, 2021
◦ [16] Ohne Gaskraftwerke kein Kohleausstieg? Auf: www.tagesschau.de 6. Dezember 2021
◦ [17] Lawrence Torcello: The Ethics of Belief, Cognition, and Climate Change Pseudoskepticism: Implications for Public Discourse. In: Topics in Cognitive Science. Band 8, 2016, S. 19–48, insbes. S. 21–23, doi:10.1111/tops.12179
◦ [18] Der Norden taut auf. Gibt es Gewinner des Treibhauseffekts?In: Spiegel. 1. Mai 2000.
◦ [19] Klaus Hympendahl: El Nino. Wenn das Meer brennt. Bielefeld, Delius Klasing Verlag, 1999, ISBN: 3-7688-1149-2.
◦ [20] Mare. Die Zeitschrift für Meere. August/September 1997.
◦ [21] Überleben im Treibhaus. Auf der Erde wird es wärmer - aber kommt die Klimakatastrophe wirklich? In: Der Spiegel. 10. Juli 2000. Seite 136.
◦ [22] Überleben im Treibhaus. Auf der Erde wird es wärmer - aber kommt die Klimakatastrophe wirklich? In: Der Spiegel. 10. Juli 2000. Seite 140.
◦ [23] Rotes Kreuz fordert Aufstockung der Finanzen. Immer mehr Katastrophen. In: Aachener Nachrichten. 1. März 2001.
◦ [24] 38 Grad in Sibirien Hitzerekord in der Arktis bestätigt. Auf: www.tagesschau.de Stand: 14.12.2021.
◦ [25] Koalition will Förderung von E-Autos reformieren. In: Aachener Nachrichten. Online. 13. Dezember 2021.
◦ [26] Pete Kalmus: I’m a climate scientist. Don’t Look Up captures the madness I see every day. In: The Guardian. Online. 29. Dezember 2021.
◦ [27] Xi Jinping warns China’s low-carbon ambitions must not interfere with ‘normal life’. In: The Guardian online, 26. Februar 2022.
◦ [28] Martin Visbeck: Meeresspiegel steigt schneller als erwartet. Interview. Tagesschau online. 2. Februar 2022. https://www.tagesschau.de/ausland/europa/groenland-eisschmelze-klimaerwaermung-101.html
◦ [29] Oliver Zipse (BMW-Vorstandsvorsitzender) in einer Rede auf der Klausurtagung der CSU im Bundestag. In: Welt Online. 2. Februar 2022.
◦ [30] Europäische Umweltagentur, zitiert nach: Tagesschau online. Wetterextreme in Europa. Immense wirtschaftliche Schäden. 3. Februar 2022. Online: https://www.tagesschau.de/wirtschaft/finanzen/extremwetter-europa-101.html
◦ [31] Hans Bruyninckx, Exekutivdirektor der EUA. In: Die Umwelt in Europa – Zustand und Ausblick 2020. SOER 2020.
◦ [32] Aufstand der letzten Generation. Internetpräsenz vom 21. Februar 2022. Online: https://letztegeneration.de/forderungen/
◦ [34] Letzte Generation. Klimaaktivisten stören Warenverkehr am Hamburger Hafen. In: Zeit online. 21. Februar 2021.
◦ [35] Folgen des Klimawandels Deutschland trocknet langsam aus. In: Tagesschau online. 15. März 2022. Online: https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/wasserknappheit-deutschland-101.html
◦ [36] Wärmerekord am kältesten Punkt der Erde. In: Spiegel Online. 19. März 2022.
◦ [37] United Nations. Deputy Secretary-General's remarks at the opening of the ECOSOC Financing for Development Forum [as delivered on behalf of the Secretary-General]. 25 April 2022.
◦ [38] Warnung der Vereinten Nationen: Katastrophen werden häufiger. Ein neuer UN-Bericht schlägt Alarm: Die Menschheit unterschätze die Risiken der Klimakrise massiv. In: TAZ (Tageszeitung) online. 27. April 2022. Online: https://taz.de/Warnung-der-Vereinten-Nationen/!5847165/
◦ [39] Raoul Spada und Stefan Rahmstorf. In: Wir müssen sofort handeln. TAZ. 30. April 2022. Online: https://taz.de/Stefan-Rahmstorf-ueber-Klimaskepsis/!5849229/
◦ [40] Professor Carl Sagan vor dem US-Amerikanischen Kongress im Jahr 1985. Die Übersetzung aus dem englischen Original stammt von Gunter Heim.
◦ [41] Günther will mit Jamaika weiterreieren. In: Tagesschau online. 11. Mai 2022. Online: https://www.tagesschau.de/inland/schleswig-holstein-regierungsbildung-101.html
◦ [42] Frank Press. Chief Science Advisor von US-Präsident Carter: Release of Fossil CO2 and the Possibility of a Catastrophic Climate Change. In: Memorandum an den US-Präsidenten. 7. Jul 1977.
◦ [43] Sascha Schwarz (WDR): Trotz teurem Sprit gibt Deutschland Gas. 15. Juni 2022. Auf: www.tagesschau.de
◦ [44] Damian Carrington: New data reveals extraordinary global heating in the Arctic. Temperatures in the Barents Sea region are ‘off the scale’ and may affect extreme weather in the US and Europe. In: The Guardian online. June 15th, 2022.
◦ [45] Ketil Isaksen et al.: Exceptional warming over the Barents area. In: Scientific Reports volume 12, Article number: 9371, 2022.