1: Trägheit

Physik

Als Trägheit [1] oder auch Beharrungsvermögen [8] bezeichnet man in der Physik die Eigenschaft von Körper, dass sie ihren momentanen Zustand der Bewegung nur dann verändern, wenn von außen [3] eine resultierende Kraft auf sie einwirkt. Wie träge ein Körper ist, das heißt, wie viel Kraft man für eine bestimmte Änderung der Bewegung benötigt, ist die wesentliche Bedeutung von dem, was man in der Physik Masse nennt. => Ganzen Artikel lesen …
2: Freiheit

… im Sinne der Philosophie der Physik => freier Wille

- [1] Rudolf Steiner: Die Philosophie der Freiheit. Grundzüge einer modernen Weltanschauung. Verlag von Emil Felber. Berlin 1894. [gute Darlegung von Fragestellungen, über die Antworten darf man streiten]
3: Träge

Widersetzt sich eine Änderung seiner Bewegung

Träge im physikalischen Sinn meint, dass ein Körper eine spürbar opponierende Kraft ausübt, wenn seine Bewegungsgeschwindigkeit oder seine Bewegungsrichtung geändert werden sollen. Mehr dazu siehe unter => Trägheitsgesetz
4: Tragweite

Seefahrt

Die Tragweite ist eine Strecke in Kilometern oder Seemeilen. Sie gibt an, aus welcher Entfernung man nachts ein Leuchtfeuer (zum Beispiel von einem Leuchtturm) gerade noch erkennen kann. Die Tragweite ist unabhängig von der Höhe des Leuchtfeuers. Die Tragweite steht eher für die Leuchtkraft des Lichtes. => Ganzen Artikel lesen …
5: Trägheitskraft

Physik

Eine scheinbare Kraft, die sich einer Änderung des Bewegungszustandes widersetzt: die Trägheitskraft gilt im Sinne der drei Newtonschen Axiome nicht als echte eigenständige Kraft. Sie wird in die Formeln nicht eingesetzt. => Ganzen Artikel lesen …
6: Massenträgheit

Physik

F = m·a ist die grundlegende Formel: Trägheit allgemein ist ein Widerstand gegen eine Zustandsänderung an sich. Man spricht zum Beispiel von einer trägen Heizung, wenn sie das Haus nur langsam erwärmt. Für eine physikalische (Ruhe)Masse heißt Trägheit immer: ein als Kraft spürbarer Widerstand gegen eine Geschwindigkeitsänderung. Es gilt: je mehr Masse, desto mehr Trägheit. Siehe mehr unter => Trägheit
7: Massenträgheiten

Widerstände gegen die Änderung einer Bewegung

Als Trägheit bezeichnet man den spürbaren Widerstand den Objekte mit (Ruhe)Masse ausüben, wenn ihre Geschwindigkeit nach der Größe oder Richtung geändert werden soll. Mit anderen Worten: jede Beschleunigung erzeugt Trägheitseffekte. => Ganzen Artikel lesen …
8: Massenträgheitsmoment

Widerstand gegen die Änderung einer Drehbewegung

Das Massenträgheitsmoment gibt den Widerstand eines starren Körpers gegenüber einer Änderung seiner Rotationsbewegung um eine gegebene Achse an (Drehmoment geteilt durch Winkelbeschleunigung). Die Formel gilt analog zur Massenträgheit F=m·a für eine => geradlinig beschleunigte Bewegung
9: Massenträgheitsmoment Hohlkugel

Formel zur Berechnung von J

Eine Hohlkugel ist eine innen hohle Kugel. Anders als bei einer Kugelschale darf hier aber die Wandstärke nicht vernachlässigt werden. => Ganzen Artikel lesen …
10: Massenträgheitsmoment Hohlzylinder

Formel zur Berechnung

Ein Hohlzylinder ist ein Zylinder mit einem Hohlraum in der Mitte. Der Hohlraum selbst ist wieder zylinderförmig. Man kann sich als Beispiel einen dicken Stab vorstellen, der der Länge nach in der Mitte durchgebohrt ist. Ein dickwandiges Rohr wäre ein weiteres Beispiel. => Ganzen Artikel lesen …
11: Massenträgheitsmoment Kegel

Formel zur Berechnung von J

Der Kegel rotiere um seine Längsachse. Die Längsachse ist die Achse durch die Mitte der Grundfläche und die Spitze. Der Kegel sei als Vollkörper gedacht. Er hat also keine Hohlräume. => Ganzen Artikel lesen …
12: Massenträgheitsmoment Kugelschale

Formel zur Berechnung

Eine Kugelschale ist eine hohle Kugel mit sehr dünner Wand. Die Kugel rotiere um sich selbst, so wie die Erde um ihre Polachse rotiert. => Ganzen Artikel lesen …
13: Massenträgheitsmoment Punktmasse

Formel zur Berechnung

Die Formel gilt für den Bahndrehimpuls punktförmig gedachter Massen. Ein Beispiel wäre die Bewegung der Erde um die Sonne, sofern man die Erde als Punktmasse betrachtet. => Ganzen Artikel lesen …
14: Massenträgheitsmoment Quader

Formel zur Berechnung von J

Ein Quader ist jedes kistenförmige Gebilde (auch ein Würfel ist ein Quader). Der Quader wird ausgefüllt als Vollquader gedacht. Wenn wir die drei möglichen Seitenlängen des Quaders mit a, b und c bezeichnen stellen wir uns die Rotation wie folgt vor. Die Rotationsachse geht durch die Mitte des Quaders. Sie liegt parallel zu den Seiten, deren Länge wir mit c bezeichnen. => Ganzen Artikel lesen …
15: Massenträgheitsmoment Querzylinder

Formel zur Berechnung von J

Ein Querzlyinder bezeichne hier einen normalen Vollzylinder, etwa auch einen langen Stab. In der Mitte zwischen Grund- und Deckfläche gehe ein dünner Nagel senkrecht durch die Zylinderachse. Um diesen Nagel rotiere der Querzylinder (Stab). => Ganzen Artikel lesen …
16: Massenträgheitsmoment Vollkugel

Formel zur Berechnung

Eine Vollkugel ist eine Kugel, die ganz mit Materie gefüllt ist. Sie rotiere dabei um eine Achse durch ihren Mittelpunkt. Ein Beispiel wäre die Erdkugel (vorausgesetzt ihre Dichte wäre überall gleich groß, was sie nicht ist). => Ganzen Artikel lesen …
17: Massenträgheitsmoment Volltorus

Formel zur Berechnung

Ein Torus, eigentlich ein Ringtorus, ist ein rettungsringförmiger Körper. Man kann ihn sich so vorstellen: wenn man eine lange Wurst zu einem Ring biegt, dann entsteht ein Torus. Volltorus meint, dass die Wurst in ihrem inneren keine Hohlräume hat. Das kleine r ist der Radius des kreisförmigen Wurstquerschnittes. R ist der Mittelkreisradius von der Mitte des Torus (liegt im leeren Raum) zur Mitte der Wurstkreisscheibe. Die Rotationsachse des Volltorus sei seine Symmetrieachse. Der Torus rotiere als wie ein normal laufendes Rad. => Ganzen Artikel lesen …
18: Massenträgheitsmoment Vollzylinder

Formel zur Berechnung

Der Vollzylinder rotiert gedanklich um seine Symmetrieachse. Die Symmetrieachse ist die Achse, die durch die Mitte von der Grund- und Deckfläche geht. => Ganzen Artikel lesen …
19: Massenträgheitsmoment Würfel

Verweis auf Quader für die Formel

Ein Würfel ist ein spezieller Quader bei dem die Seitenlängen a, b und c alle gleich lang. Die Formel für die Berechnung des Massenträgheitsmomentes J steht unter => Massenträgheitsmoment Quader
20: Massenträgheitsmoment Zylindermantel

Formel zur Berechnung von J

Ein Zylinder besteht nur aus seinem Mantel: das heißt, dass er innen hohl ist und auch keine Grund- oder Deckfläche hat. Dieser Zylinder rotiere nun über seine Längsache (Linie durch die Kreismitten der gedachten Grund- und Deckflächen). => Ganzen Artikel lesen …
21: Massenträgheitsmomente

Berechnung von J häufig betrachteter Körper

Das Massenträgheitsmoment groß J gibt den Widerstand eines rotierenden Körpers gegen e eine Änderung seiner Rotationsgeschwindigkeit an. Dieser Widerstand hängt neben der Dichte vor allem von der Form des Körpers ab. Die Einheit ist das Kilogramm pro Quadratmeter, kurz: kg/m² => Ganzen Artikel lesen …
22: Soziale Trägheit

Soziologie

Trägheit in der Physik ist definiert als Widerstand gegen Veränderung. Der französische Soziologe Pierre Bourdieu hat diese Idee in seine Soziologie der Milieus übertragen. In der Soziologie bezeichnet Trägheit die Verharrungstendenz von Personen und Gruppen am Status quo, also am gegenwärtigen Zustand. Die entsprechenden politischen Stromüngen bezeichnet man meist als => konservativ
23: Trägheitsgesetz

Physik

Das Trägheitsgesetzt [1] auch Trägheitssatz [2] der Physik besagt, dass zu jedem Körper, der sich frei von einer resultierenden äußeren Kraft bewegt, ein Inertialsystem gefunden werden kann, in dem diese Bewegung geradlinig ist. Dieses Thema ist ausführlich behandelt im Artikel => erstes newtonsches Axiom
24: Trägheitsmoment

Widerstand gegen die Änderung einer Drehbewegung

J: das Trägheitsmoment J, auch Intertialmoment genannt ist ein Drehmoment, welches einer Änderung der Rotationsgeschwindigkeit eines Körpers entgegenwirkt. Der entsprechende Fachbegriff dafür ist => Massenträgheitsmoment
25: Trägheitsprinzip

Das erste Newtonsches Axiom (Trägheitsgesetz)

Ein Körper bewegt sich solange geradlinig und ohne Änderung der Geschwindigkeit weiter, wie von außen keine resultierende Kraft auf ihn wirkt. Mehr dazu unter => Erstes Newtonsches Axiom
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