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Das Banner der Rhetos-Website: zwei griechische Denker betrachten ein physikalisches Universum um sie herum.

Mechanismus

Philosophisch

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Basiswissen


Als Mechanismus, etwa ein Uhrwerk oder das Getriebe einer Lokomotive, bezeichnet man eine gewollte, technische Anordnung von Teilen, die vor allem mit Hilfe von Bewegungen und übertragenen Kräften einen Zweck erfüllen. [1] Als Weltbild steht Mechanismus für die Idee, dass alle Erscheinungen der Welt letztendlich auf mechanische Prinzipien wie Kraft, Bewegung, Drehmomente etc. zurückgeführt werden können. Siehe dazu auch 👉 mechanistisches Weltbild



Bildbeschreibung und Urheberrecht
Links die mechanische Ente des Ingenieurs Vaucanson aus den Jahr 1730er Jahren, rechts die Interpretation eines mechanisch gedachten Menschen durch eine KI. Als Mechanimus versteht man zunächst jede gemeinsame, in der Regel künstlich und planvoll erschaffene Anordnung von Bauteilen, die sich gegenseitig bewegen. Im übertragenen Sinn steht das Wort Mechanismus, ähnlich wie auch Materialismus, für eine besondere Sicht auf die Welt. © Scientific American Gunter Heim/ChatGPT ☛


Fußnoten


  • [1] "MECHANISM: Derives from the use of the machine METAPHOR in sciences concerned with man and denotes any STRUCTURE or configuration of attitudes, social positions, cultural patterns, FUNCTIONs, interactions, etc. that facilitates or brings about a product or an end regardless of whether it is conciously implemented, has naturally evolved or is perceived by its participants." In: Klaus Krippendorf: A Dictionary of Cybernetics. Annaberg School of Economics. University of Pennsylvania. 1986. Siehe auch 👉 mechanistisches Weltbild

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