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Hypnagogie

Psychologie

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Basiswissen


Als Hypnagogie bezeichnet man einen Zustand zwischen Wachheit und Schlaf. Es treten dort traumähnliche Bilder, seltener auch andere Sinneserlebnisse auf. Der Begriff geht auf den französischen Gelehrten Alfred Maury (1817 bis 1892) zurück. Es gibt heute ein breites Feld akademischer Forschung mit vielen Bezügen etwa in die Literatur, die Religion, die Psychologie und Medizin. Zentrale Fragen aber über die Herkunft der reichhaltigen Visionen und vor allem auch nach ihrer Bedeutsamkeit sind noch unbeantwortet.



Bildbeschreibung und Urheberrecht
Ganz links zwei Gesichter, wie sie im Schlummerzustand kurz vor dem Einschlafen bei vielen Menschen gelegentlich erscheinen könnten. Im Übergang von Wachein zu Schlaf treten aber auch Klang- oder andere Erlebnisse auf. Diese werden oft als faszierend und wie ein direkter Blick auf eine tiefere Wahrheit empfunden. Sind sie ein bloßes Spiel der Gehirnchemie? Verweisen sie auf höhere Realitäten? Sind sie Ausdruck von etwas Überindividuellem? © Gunter Heim Frederic Leighton Carolus Duran ☛



ZITAT:

James Clerk Maxwell: "Wenn, vom Lernen endlich frei, ich spät das Buch zur Ruhe lege, Und vom Reich der Zahl und Tatsache ins grenzenlose Weite fege; Denn je mehr die äußre Welt vor meinem Blick verweht, Wächst die innre, und die Seele jenseits der Sphären steht." [71]


Einführung


Im kurzen Schlummerzustand [10] zwischen Wachheit und Schlaf erleben viele Personen ganz außerordentlich fremdartige Erlebenisse. Oft sind es ausdrucksstarke Bilder von Gesichtern, dann auch geometrische Formen oder, seltener, Klänge, Gerüche oder sogar Gefühle der Berührung.

Oft vermitteln die schnell wechselnden und meist zusammenhangslos [9] daherkommenden Eindrücke ein intensives Gefühl von (kosmischem) Verständnis [8], des Wohlseins und einer starken Überzeugtheit [7]. Während man bei echten Träumen oft um das Irreale des Geschehens weiß, fühlt sich das kaldeiskopfartige Geschehen der Hypnagogie eher an wie ein Blick in eine andere Realität. [2] [72]

Mit dem Kunstwort Hypnagogie belegt und erstmals in einem akademischen Sinn als Gegenstand der Forschung wurde das Phänomen im Jahr 1848 durch den Franzosen Alfred Maury beschrieben:

DEFINITION:

"Es gibt ein Phänomen, das viele Menschen erleben und zu dem auch ich selbst sehr neige, das mir die Entstehung von Träumen erhellt; ich spreche von den Halluzinationen, die dem Schlaf vorausgehen oder das Wachen begleiten. Diese Bilder, diese fantastischen Empfindungen, treten in dem Moment auf, in dem uns der Schlaf übermannt oder wir noch halb wach sind. Sie stellen eine besondere Art von Halluzination dar, die als hypnagogisch bezeichnet wird. Der Begriff leitet sich von den beiden griechischen Wörtern ὅπνος (Schlaf) und ἀγωγός (führen, leiten) ab, deren Kombination den Zeitpunkt angibt, an dem die Halluzination üblicherweise auftritt." [1]

Zu den erlebten Inhalten schrieb Maury:

"Meist handelt es sich um Männergestalten, Büsten oder Ganzkörperporträts, Formen von Tieren, bizarre Wesen, Zeichnungen, Häuser, Inseln, manchmal auch um Landschaften, die sehr schön erscheinen; die Farben sind in der Regel recht lebhaft, bei nicht fantastischen Objekten sind sie jedoch die, die zu diesen Objekten passen und ihnen eigen sind. Manchmal sind diese Figuren unbeweglich, manchmal bewegen sie sich. So sind Männerköpfe häufig verzerrt; sie machen verschiedene Gesten. Was sie auch sein mögen, sie verweilen nur kurz vor den Augen und verschwinden dann mit größter Geschwindigkeit; sie ziehen kaum länger als einen Augenblick den Blick auf sich. [3]

Bemerkenswert ist, dass Maury nur selten Gesichter von bekannten Personen erkennt. Meist sind es Gesichter von ihm gänzlich unbekannten Menschen oder sogar phanastischen Wesen:


ZITAT:

"Die meisten Porträts, die ich gesehen habe, schienen rein ausgedacht; einige jedoch zeigten mir deutlich die Züge von Verwandten, Freunden, Bekannten oder Menschen, denen ich begegnet war. So habe ich mehrmals, und noch vor kurzem, das Gesicht meines Vaters gesehen, den ich unglücklicherweise vor sechzehn Jahren verlor. Seine Züge erschienen dann meinem inneren Auge mit einer Lebendigkeit, die mein Gedächtnis niemals wiederzugeben vermag." [3]


Kommt das bekannt vor? Auf jeden Fall hatte Maury einen Stein losgetreten, der zu einer großen Fülle ähnlicher Beschreibungen und später auch klinischen Forschungen, etwa im Schlaflabor führte. Während die Berichte von Maury noch ganz seiner eigenen Introspektion (Innenschau) entstammten, wurden später die Erfahrungen vieler Träumer verdichtet und hin zu allgemeinen Phänomene abstrahiert.

Phänomene


Spätere Autoren [5] [6] gingen dann über die reine Introspektion (Selbstbeobachtung) hinaus. Sie trugen Berichte auch anderer Personen zusammen und versuchten darin Gemeinsamkeiten zu erkennen. Einige so erkannte, typische Eigenschaften der hypnagogischen Einschlafphase sind:

  • Die Aufgabe analytischen Denkens [7]
  • Die Rückkehr oder eine Neuorientierung hin zu frühkindlichen Arten der Kognition [7]
  • Die Intensivierung dieses früheren Modus durch Faszination [7]
  • Das Gefühl von Wohlsein, Sicherheit und Überzeugtheit [7]
  • Eine Erfahrung der Bedeutung and Bezogenheit vieler Dimensionen des Lebens [8]
  • Verständnis der Totalität des Seins (existence) [8]
  • Zusammenhangslosigkeit aufeinanderfolgender Bilder [9]

Diese Aspekte mögen nicht immer ober bei manchen Personen auch gar nicht vorkommen. Aber sie prägen sich doch als ein statistisch greifbares Muster durch.

Forschungsinteressen


Die psychischen Zustände kurz vor dem Einschlafen im Sinne der Hypnagogie haben seit einer ersten Fassung des Thema im 19. Jahrhundert eine Fülle von Forschungsarbeiten und Texten hervor gebracht. Das Spektrum der Zugänge reicht vom reinen Messen elektrischer Hirnaktivitäten über den Vergleich mit psychischen Krankheiten und Zuständen unter Drogen bis hin zur Deutung der Visionen. In die Liste hier wurden nur Titel mit einem klaren Bezug zum hypnagogischen Zustand aufgenommen.

Die Zahlen verweisen auf die vollständigen Titel in den Fußnoten
Der Schlummerzustand [10], Hypnagogic imgery and mescaline [11], De l'influence de l'état intermédiaire a la veille et au sommeil sur la production et la marche des hallucinations [12], Some Preliminary observations with an experimental procedure for the tudy of hypnagogic and related phenomena [13], Remarques sur les phases du presommeil [14], Free response GESP performance during an experimental hypnagogic state induced by visual and acoustic ganzfeld techniques: A replication and extension [15], Hypnagogic visions [16], Dreamy mental states [17], The pre-dormitum [18], Human brain potentials during onset of sleep [19], La nature des images hypnagogiques et le rôle des lueurs entoptiques dans le rêve [20], De-automatiziation and the mystic experience [21], A note on hypnagogic paramnesia [22], États de demi-sommeil et images hypnagogiques [23], Dream reports from different stages of sleep [24], Individual differences in mental activity at sleep onset [25], Mental activity at sleep onset [26], A peculiar intermediary state between waking and sleep [27], A peculiar intermediary state between waking and sleep [28], Vertex sharp waves and heart action during the onset of sleep [29], Hypnosis nd pre-seelp ptterns [30], Sur les Hallucinations hypnagogiques, en général et dans la chorée [31], Hypnagogic and hypnopompic hallicinations during amitriphyine treatment [32], The psychology of drowsiness [33], A contribution to the pathopsychology of phenomena associated with falling asleep [34], Hypnagogic hallucinations in art therapy [35], Hallucinations hypnagogiques [36], Behaviour, subjective, and physiological aspects of drowsiness and seleep [37], A physiological method for the induction of states of partial sleep, and securing free associations and early memories in such states [38], An apparatus for the use of breath sounds as a hypnagogic stimulus [39], An introductory study of hypnagogic phenomena [40], Hypnagogic phenomena [41], Les Visions du demi-sommeil [42], Hypnagogisme, hallucinose et hallucinations [43], Sleep paralysis and hypnagogic hallucinations: Their relations to the nightmare [44], Über das Einschlafen [45], The mental images which precede sleep [46], Twixt waking and sleeping [47], Between wakefulness and sleep: Hypnagogic fantasy [48], Sleep cycle during napping [49], Des hallucinations hypnagogiques ou des erreurs des sens dans l'état intermédiaire entre la veille et le sommeil [50], De certains faits observés dans les rêves et dans l'état intermédiaire entre le sommeil et la veille [51], Hypnagogia: The nature and function of the hypnagogic state [52], Hypnagogic imagery [53], Zur Struktur des Einschläferlebens [54], Dreaming in non-REM sleep: A preliminary study of brief diurnal sleep in the clinical EEG laboratory [55], Symbolic aspects of hypnagogic imagery associated with theta feedback [56], Individual differences in hypnagogic and hypnopompic imagery [57], Les secousses nerveuses de l’endormissement [58], The Gatesof Dream [59], Les images prémonitoires du sommeil [60], The hypnagogic state: A critical review of the literature [61], An evaluation of hypnagogic hallucinations [62], Hypnagogic hallucinations: Hermann Melville's Moby Dick [63], Über hypnagoge Halluzinationen [64], On Daydreaming at sleep onset [65], Hypnagogic phenomena [66], Between waking and sleeping: The hypnagogic state [67], Sur mes propres visions du demi-sommeil [68], Vorgänge beim Einschlafen (Hypnagoge Phänomene) [69], Carl Jung: a life on the edge of reality with hypnagogia, hyperphantasia, and hallucinations [73], Relationship between the hypnagogic/hypnopompic states and reports of anomalous experiences [74], Hypnagogia, Anxiety, Depersonalization: A Phenomenological Perspective [75]

Die Liste der Titel von wissenschaftlichen Texten stammt zum großen Teil aus einem Buch aus dem Jahr 1991. [6] Eine Recherche nach neueren Titel bis hin ins 21. Jahrhundert dürfte den Umfang der behandelten Themen noch einmal deutlich erweitern.

Persönliche Anmerkung


 Portrait von Gunter Heim Ich erlebe hypnagogische Zustände vor allem nach seelischer oder körperlicher Erschöpfung oder nach langer tiefer Entspannung (z. B. Gym+Sauna). Bis in die früheste Kindheit reicht die Erinnerung an farbige Formen zurück, die ich inmitten eines völligen Nichts als isolierte Entitäten mit einer stark empfundenen Wesenhaftigkeit wahrnahm. Zu diesen Farbformen gesellten sich später die auch in der Literatur beschriebenen höchst detailreich und realistisch gezeichneten skurrilen Gesichter. Ich kann im wachen Zustand nur drittklassig zeichnen, doch erscheinen mir die Gesichter photorealistisch. Seit vielleicht dem 56. Lebensjahr höre ich auch Melodien und ganze Sequenzen aus einem Orchester. Die Musik klingt völlig realistisch und ist reich an ineinander verwobenen Motiven, obwohl ich gänzlich unmusikalisch bin. Gelegentlich und dann sehr stark tritt die unmittelbar enleuchtende Einsicht auf, dass wiederkehrende Handlungsstränge (z. B. Kriegsvorbereitung, Deichplanung, Außenhandelspolitik etc.) durch die Raumzeit der historischen Geschichte eigene Lebewesen sind. Intensiv ist auch das Gefühl einer Andersweltlichkeit, der überzeugende Eindruck, in eine ganz andere Realität zu blicken, die nichts mit meinem persönlichen Leben zu tun hat. Für denkbar und offen halte ich unter anderem die folgenden Möglichkeiten:

Psychologisch

  • Die Bilder sind nur das Ergebnis des Spiels von Chemie und Elektrizität im Gehirn, ein bloßes 👉 Epiphänomen
  • Die Bilder sind Ausdruck einer überindividuellen Psyche der Art Mensch, etwa im Sinne von C. G. Jungs 👉 Archetyp

Ontologisch

  • Die Bilder sind ein Blick in eine andere, von mir ganz unabhängige Wirklichkeit, vielleicht ein 👉 Paralleluniversum
  • Die Bilder sind Ausdruck einer Teilnahme an einem Reich real existierender Ideen im Sinne eines 👉 Platonismus
  • Die Bilder sind Teil eines kollektiven Bewusstseins verschiedener Lebewesen, eine Art geteilte Psyche, eventuell existent in einem außerzeitlichen und raumlosen Bereich. Siehe in etwa auch 👉 kollaborative Physik
  • Die Bilder stammen aus der Psyche eines Überwesens, bestehend aus dem Zusammenspiel von niederen Individiuen, analog zu einem Organismus aus Zellen. Siehe auch 👉 Metaman

In der Begriffswelt der Physik gibt es verschiedene Anknüpfpunkte, um die möglichen Deutungen hypnagogischer Phänomene weiter zu untersuchen:


Fußnoten


  • [1] Die Übersetzung wurde mit Hilfe einer KI erstellt. Das französische Original von Maury (möglicherweise nicht ganz korrekt transkribiert) ist: "Les hallucinations qui se produisent dans l’état intermédiaire entre la veille et le sommeil […] Il est un phénomène éprouvé par un grand nombre de personnes, et auquel je suis moi-même fort sujet, qui me paraît de nature à jeter du jour sur le mode de production des rêves; je veux parler des hallucinations dont est précédé le sommeil ou accompagné le réveil. Ces images, ces sensations fantastiques se produisent au moment où le sommeil nous gagne, ou quand nous ne sommes encore qu’imparfaitement réveillés. Ils constituent un genre à part d’hallucinations auxquelles convient l’épithète d’hypnagogiques dérivée des deux mots grecs ύπνος, sommeil, αγωγός, qui amène, conducteur, dont la réunion indique le moment où l’hallucination se manifeste d’ordinaire." In: L. F. A. Maury: Des hallucinations hypnagogiques, ou des erreurs des sens dans l'etat intermediaire entre la veille et le sommeil." In: Alfred Maury: Annales Medico-Psychologiques du système nerveux. Vol. 11. 1848, S. 26–40.
  • [2] Drei Beispiele für als real empfundene oder wirklich seiende Trauminhalte aus der frühen Science Fiction findet man in a) H. G Wells: The Door in the Wall (1906), b) H. G. Wells: A Dream of Armageddon (1901), und c) John William Dunnes: An Experiment with Time (1927. Im ersten Buch geht es um ein Zauberland das man durch eine geheime Tür betritt, im zweiten Buch um eine Person aus der Gegenwart, die gleichzeitig in einer dystopischen Zukunft zu leben scheint. Das dritte Buch spielt mit dem Gedanken, dass Träume einen Blick in eine echte Zukunft geben könnten.
  • [3] Typische Bildformen nach Maury: "Ce sont le plus souvent des figures d'hommes, bustes ou portraits en pied, des formes d'animaux, des êtres bizarres, des dessins, des maisons, des îles, parfois aussi des paysages qui paraissent fort beaux; les couleurs sont généralement assez vives; mais, dans les objets non fantastiques, elles sont celles qui conviennent à ces objets, qui leur appartiennent. Parfois ces figures sont immobiles, parfois elles se meuvent. Ainsi les têtes d'hommes sont fréquemment grimaçantes; elles font diverses gestes. Quelles qu'elles soient, elles n'arrêtent aux yeux qu'un temps très court, elles disparaissent avec la plus grande rapidité; elles ne font guère que passer devant le regard.
  • [4] Der größere Teil der gesehehen Gesichter zeigt dem Träumer unbekannte Personen: "La plupart des portraits que j'ai vus m'ont semblé être purement de fantaisie; mais quelques-uns m'ont offert distinctement les traits de parents, d'amis, de personnes de connaissance ou de gens que j'avais rencontrés. Ainsi j'ai vu plusieurs fois, et récemment encore, la figure de mon père que j'ai eu le malheur de perdre il y a seize ans. Ses traits s'offraient alors à mon œil interne, avec une vivacité que mon souvenir ne pourrait jamais leur rendre." In: Annales Medico-Psychologiques du système nerveux. Vol. 11. 1848, S. 26–40.
  • [5] Eugène-Bernard Leroy, Les visions du demi-sommeil (hallucinations hypnagogiques). Alcan, 1933.
  • [7] Im englischen Original: "(a) the abandoning of analytic thought and the return, or reorientation, of the subject to an earlier mode of cognition, (b) the intensification of this earlier mode due to fascination, (c) the experience of comfort,security and conviction." Direkt vor der zitierten Stelle wird als Lebensalter für die früheren kognitiven Modii die frühe Kindheit (early childhood) angegeben. In: Andreas Mavromatis: Hypnagogia: The Unique State of Conciousness Between Wakefulness and Sleep. Routledge & Kegan Paul, 1991, ISBN 0-415-05794-9. Dort auf Seite 123.
  • [8] Im englischen Original: "a revelation of the significance and interrelationships of many dimensions of life; the subject becomes aware of many levels of meaning simultaneously and 'understands' the totality of existence." Diese Phänomene, so der Autor, träten auch bei Erfahrungen unter Drogen (drug-induced states) auf. In: Andreas Mavromatis: Hypnagogia: The Unique State of Conciousness Between Wakefulness and Sleep. Routledge & Kegan Paul, 1991, ISBN 0-415-05794-9. Dort auf Seite 123.
  • [9] Im englischen Original: "The irrelevancy of one image to the next". In: Andreas Mavromatis: Hypnagogia: The Unique State of Conciousness Between Wakefulness and Sleep. Routledge & Kegan Paul, 1991, ISBN 0-415-05794-9. Dort auf Seite 123.
  • [10] A. Angyal: Der Schlummerzustand. Z. Psychol., 1927, 103,65-99.
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  • [71] Die Übersetzung des Gedichts erledige eine KI. Das enlische Original von James Clerk Maxwell aus der Zeit um 1856 ist: "When, with mind released from study, late I lay note down to sleep, From the midst of facts and figures, into boundless space I leap; For the inner world grows wider as the outer disappears, And the soul, retiring inward, finds itself beyond the spheres." Siehe mehr zu diesem Gedicht im Artikel 👉 Recollections of a Dreamland
  • [72] Das von Mescalin induzierte Wachträume wie ein Blick in eine andere Realität erscheinen hatte auch der englische Schriftsteller Aldous Huxley (1894 bis 1963) bemerkt. In seinem Buch "Die Pforten der Wahrnehmung" beschreibt Huxley Bilderwelten, die er vor allem nach der (ärzlich kontrollierten) Einnahme von mexikanischen Pflanzendrogen (Mescalin [11]) sah. Huxley bemerkte an mehreren Stellen, dass die Bilder wie Blicke in eine ganz andere Welt seien. Sie sind über- oder unpersönlich und, so Huxley, hätten keinerlei Bezug zu den persönlichen Lebensumständen des Betrachters.
  • [75] "My argument is that both hypnagogia and anxiety involve a loosening of the ego together with an exposure to temporal ambiguity.". In: Dylan Trigg: Hypnagogia, Anxiety, Depersonalization: A Phenomenological Perspective. In: Unconsciousness Between Phenomenology and Psychoanalysis, Springer. 2017. Online: https://philpapers.org/rec/TRIHAD-3

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