Ungleichmäßig beschleunigte Bewegung


a ändert sich


Basiswissen


Beschleunigung heißt, dass ein Körper ständig schneller wird. Ungleichmäßig heißt, dass er manchmal etwas schneller schneller wird und manchmal etwas langsamer. Das Wort ungleichmäßig bezieht sich auf die Geschwindigkeitsänderung, nicht die Richtung. In der Physik unterscheidet man zwei Fälle.

I Geradlinig ungleichmäßig beschleunigt


Etwas bewegt sich tatsächlich oder idealisiert geradlinig. Dabei ändert sich ständig die Geschwindigkeit und auch wie schnell sich die Geschwindigkeit ändert. Berechnungen von zuürckgelegten Strecken oder benötigten Zeiten gehen oft über die Schulmathematik hinaus. Lies mehr unter => Geradlinig ungleichmäßig beschleunigte Bewegung

II Nicht geradlinig ungleichmäßig beschleunigt


Beispiel: ein Komet wandert auf einer stark elliptischen Bahn um die Sonne. Die Bewegung ist nicht geradlinig. Je näher der Komet an der Sonne ist, desto stärker wird er beschleunigt. Physikalisch wird das Problem auch Zweikörperproblem oder Keplerproblem genannt.

Beispiel: Schiffsauslaufstrecke


Ein Schiff stoppt bei hoher Geschwindigkeit seine Antrieb. Es wird dann alleine durch den Wasserwiderstand (groß) und den Luftwiderstand (klein) gebremst. Wie viel Geschwindigkeit es dann pro Sekunde veliert ist die Beschleunigung. Sie ändert sich ständig. Lies mehr dazu unter => Schiffsauslaufstrecke

Beispiel: Fall in Luft


Ein Extremfallschirmspringer springt aus über 30 km Höhe ab. Er wird durch die Erdanziehungsraft in jeder Sekunde um etwa 10 m/s schneller (etwa 36 km/h mehr Geschwindigkeit pro Sekunde). Je schneller er aber fällt, desto stärker macht sich die bremsende (negativ beschleunigende) Wirkung der Luft bemerkbar. Lies mehr unter => Fall mit Luftwiderstand