Die Kreiswellenzahl steht üblicherweise für den Kehrwert der Wellenlänge mal 2 mal Pi. Sie darf aber nicht verwechselt werden mit der Wellenzahl. Diese wird oft mit anderer Bedeutung gebraucht.
Definition
Die Kreiswellenzahl ist in der Regel der Kehrwert der Wellenlänge multipliziert mit dem Doppelten von Pi. Sie ist gleich der Länge des Wellenvektors. Die übliche Abkürzung ist ein kleines k.
Die Kreiswellenzahl k wird oft missverständlich auch kurz als Wellenzahl bezeichnet. [1]" title="Zur Fußnote (Quellen und Hintergründe) "style="color: black;"> [1]
Das kann zu Missverständnissen führen, da Wellenzahl auch etwas anderes meinen kann.
Auf diesen Seiten werden die Kreiswellenzahl k und die Wellenzahl ny-Strich unterschieden.
Die Wellenzahl ny-Strich ist hier immer nur der Kehrwert der Wellenlänge. [2]" title="Zur Fußnote (Quellen und Hintergründe) "style="color: black;"> [2]
Mehr dazu unter [1] Bei einer Wellenzahl von 4 pro Meter kommen auf jeden Meter vier ganze Wellenlängen. Bei einer Wellenzahl von 0,8 pro Meter kommen acht Zehntel einer ganzen Wellenlänge auf jeden Meter. Die übliche Abkürzung ist das ν (kleines griechisches Ny) mit einem Querstrich darüber. Die übliche Einheit ist pro Meter, kurz m⁻¹ oder pro Zentimeter, also cm⁻¹. [1]">👉 👉 Wellenzahl
Fußnoten
[1]">[1] Die Kreiswellenzahl als Wellenzahl: "Wir nennen k die Wellenzahl; ihre SI-Einheit ist der Radiant pro Meter bzw. der inverse Meter". In: David Halliday, Robert Resnick, Jearl Walker: Halliday. Physik. Englischer Originaltitel: Fundamentals of Physics. Wiley-VCH Weinheim. 2007. ISBN: 978-3-527-40746-0. Dort im Kapitel "17.4 Wellenlänge und Frequenz", Seite 361. Siehe auch 👉 👉 Radiant
[2]">[2] Das Spektrum Lexikon der Physik definiert die Wellenzahl als "Anzahl der Wellen je cm". Als Einheit gibt as Lexikon das Kayser an, das heißt Wellenlänge pro Zentimeter. In: der Artikel "Elektromagnetisches Spektrum". Spektrum Lexikon der Physik. Stand 27. Oktober 2024. Siehe auch 👉 👉 Wellenzahl