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1: Zu dief ins Glas gugge als hessischer Dialekt
Hanauer Gegend
Zu dief ins Glas gugge meint: besoffen sein, zu viel Alkohol trinken. Vor einem Gang in die Wirtschaft könnten Eltern Jugendliche etwa mit dem Spruch warnen: „Dass er mer awwer nett widder zu dief ins Glas guggt!“
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2: Zu
Geschlossen, hin die Richtung von etwas
Wenn ein Geschäft geschlossen ist, dann ist es zu. Auch ein verschlossenes Gefäß kann zu sein. Die Wendung zu spät heißt, dass man später als es gut gewesen wäre ist.
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3: Ins
In das
„Sie sprang laut lachend ins Wasser“ oder: „Der Lösungsversuch ging ins Leere“ sind laut Duden beide richtig so geschrieben: ohne
=> Apostroph
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4: Glas
Amorphes, meist undurchsichtiges Kristall
Glas im engeren Sinn ist ein durchsichtiger Feststoff der bei Bruch scharfte Kanten erzeugt. Das im Alltag verwendete Glas besteht chemisch gesehen zum größten Teil aus amorphen Silziumdioxid (Si0₂). Der wissenschaftliche Glasbegriff fasst Glas jedoch deutlich weiter. Das wir hier kurz erläutert.
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5: Dialekt
Linguistik
Hessisch, Bayrisch, Ostfriesisch oder Sächsisch: als Dialekt oder Mundart bezeichnet man eine örtliche (lokale) Variation einer Sprache. Oft ist nicht nur die Betonung auffällig anders als in der Hochsprache, sondern es werden auch eigene Worte und Redewendungen benutzt. Für ein Beispiel siehe unter
=> Hessisch-Deutsch [Wörterbuch]
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6: Lindenstrasse als hessischer Dialekt
Hanauer Gegend
Name der heutigen Kennedystrasse in Dörnigheim, bevor der US-Präsident gleichen Namens Anfang der Sechziger durchfuhr und die Strasse anschliessend umbenannt wurde, ob er damals auch gesagt hat „Ich bin en Derngemer“ ist nicht überliefert. Oder war es die Straße, an der das Rathaus steht (die spätere Adolf-Hitler-Straße) [B]?
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7: Dibbegugger als hessischer Dialekt
Hanauer Gegend
Wörtlich meint Dibbegugger jemanden, der in der Küche (ständig) in die Töpfe schaut und vielleicht dabei auch nascht [B]. Im übertragenen Sinn meint Dibbegugger eine neugierige Person: „So'n Dibbegugger könne mer hier im Inkassogeschäft nett gebrauche. Der steckt als saa Nahs in Sache wo'n nix aagehe.“ Meint: Solch eine neugiere Person könen wir im Inkassogeschäft nicht gebrauchen. Er steckt seine Nase ständig in Dinge, die ihn nicht angehen. Berühmt ist die traditionelle Dibbemess im Osten von Frankfurt, heute ein großes Volksfest. Eine ganz andere Bedeutung hingegen hat die Wendung
=> Breekeldibbe als hessischer Dialekt
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8: Dreck am Stegge als hessischer Dialekt
Hanauer Gegend
Dreck am Stegge meint, dass man sozial geächtete Missetaten in seiner Biographie hat. Beispiel: „Dass der Dorfscheriff wird isn Witz. Der hadd doch selbst genuch Dreck am Stegge.“ [B]
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9: Gugge als hessischer Dialekt
Hanauer Gegend
Sehen [B], Beispiel: gugge ehma, wass isch hier für disch habb.
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10: Vergugge als hessischer Dialekt
Hanauer Gegend
Vergugge meint soviel wie sich verlieben. Beispiel: „Der Karl hat sisch in die Lotte verguggt.“ Siehe auch
=> possiern als hessischer Dialekt
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