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Chardin-Welten


Spiritualisierte Materie


Basiswissen


Hypothetische Zukunftswelten, in denen die isolierten Psychen verschiedener Lebewesen einer spirituellen Vereinigung zustreben kann man zusammenfassend als Chardin-Welten bezeichnen, benannt nach dem Theologen und Anthropolgen Pierre Teilhard de Chardin. Hier sind beispielhaft einige solche Welten kurz benannt.

Pierre Teilhard de Chardins Punkt Omega


Der französische Theologie Pierre Teilhard de Chardin (1881 bis 1955) entwickelte die Vision, dass das menschliche Leben, ja überhaupt die gesamte Materie, der Erde einer gemeinsamen Vergeistigung zustrebt. Chardin sprach von einer Planetisation. Der Endpunkt dieses Prozesses ist der Der Punkt Omega ↗

Carsten Breschs MONON


Der deutsche Physiker und Molekulargenetiker Carsten Bresch (1921 bis 2020) sah ähnlich wie Chardin oder Jan Smuts eine ständige Höherentwicklung des Geistes und der Materie. Zunächst getrieben von der biologischen Evolution entsteht auf der Erde am Ende eine in sich integrierte Lebensform, der MONON ↗

Jan Christian Smuts Holismus


Der südafrikanische Staatsmann und Philosoph Jan Christian Smuts prägte mit einem 1926 erschienen Buch die heutige Bedeutung des Wortes Holismus. Smuts sah eine stufenweise Höherentwicklung der Materie und des Geistes hin zu einem vergeistigten Endzustand. Siehe auch Holismus und Evolution ↗

Olaf Stapledons Sternenschöpfer


Der englische Philosoph William Olaf Stapledon (1886 bis 1950) veröffentlichte im Jahr 1937 seinen Klassiker "Der Sternenschöpfer", im englischen Original "Star Maker". Darin umreisst er die Geschichte des Lebens im Kosmos als eine Suche des Geistes hin zu Gemeinschaft und dem Sternenschöpfer. Wie auch in Chardins Vision vom Punkt Omega können sich auch Stapledons Wesen spirituell vereinigen. Bei Stapledon erreichen sie letzten Endes sogar eine mystische Vereinigung mit dem Sternenschöpfer selbst. Siehe auch Star Maker ↗

Fußnoten