Krieg
Definition
Kurzinfo
Als Krieg bezeichnet man einen organisierten Konflikt zwischen menschlichen Gruppen. Dabei wird die physische Vernichtung des Gegners - anders als bei einem Kampf an sich - bewusst akzeptiert oder sogar angestrebt. Kriege in diesem Sinn scheint es auch zum Beispiel unter Schimpansen zu geben. Ein naturwissenschaftlicher Ansatz zur Erklärung von Krieg liefert die 👉 Soziobiologie
Beispiel Literatur
- [1]" title="Zur Fußnote (Quellen und Hintergründe) "style="color: black;"> [1] Claus Wagner: Der Krieg als schaffendes Weltprinzip. 1906.
- [2]" title="Zur Fußnote (Quellen und Hintergründe) "style="color: black;"> [2] Wilhelm Schallmayer: Der Krieg als Züchter. In: Arch. f. Rassen- und Gesellschaftsbiologie, 1908.
- [3]" title="Zur Fußnote (Quellen und Hintergründe) "style="color: black;"> [3] Friedrich von Bernhardi: Deutschland und der nächste Krieg. Cotta, Stuttgart 1912. In eigenen Kapitel wird der Krieg als moralische Pflicht stilisiert 👉 Deutschland und der nächste Krieg
- [4]" title="Zur Fußnote (Quellen und Hintergründe) "style="color: black;"> [4] Günter Anders: Tote zum Frühstück. Zur Psychopathologie der Massenmedien und ihrer Konsumenten am Beispiel der Berichterstattung über Vietnam. In: FORVM 1970.
- [5]" title="Zur Fußnote (Quellen und Hintergründe) "style="color: black;"> [5] Stavros Mentzos: Der Krieg und seine psychosozialen Folgen. Fischer Taschenbuch Verlag. Frankfurt am Main. 1993. ISBN: 3-596-1116-1. Das Buch vergleicht sachlich Theorien über biologische und psycholoschie Ursachen des Krieges, diskutiert, ob Krieg in der Steinzeit entstand, deutet ihn im Sinne einer Homöostase, beleuchtet die psychischen und sozialen Folgen und weist Wege zu einer Vermeidung.