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Geheimnisvoll

Psychologie

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Grundzüge


Der Begriff des Geheimnisvollen umfasst das Unbegreifliche [1], oft mit religiösen Untertönen [1]. Malerisch [2] oder metaphorisch [4] kann das Geheimnisvolle zum Beispiel durch eng begrenztes Licht inmitten großer Dunkelheit angedeutet werden. Im Zuammenhang mit mystischen Gefühlszuständen taucht das Geheimnisvolle ungewollt aus dem Unterbewusstsein auf [3]. Wie man das Gefühl von etwas Geheimnisvollen gezielt in der Kommunikation von Wissenschaft provozieren könnte ist behandelt im Artikel 👉 Wissenschaftskommunikation (Das Geheimnisvolle)



Bildbeschreibung und Urheberrecht
Licht inmitten von Dunkelheit, das Ahnungsvolle des Offenen Meeres und eine weite Landschaft können Gefühle des Geheimnisvollen fördern. Man sieht hier einen Ausschnitt aus Caspar David Friedrichs Mondaufgang über dem Meer aus der Zeit um das Jahr 1821. © Caspar David Friedrich ☛


Fußnoten


  • [1] Nur für manche erkennbar: "Geheimnißvoll, -er, -ste, adj. et adv. 1) Voll Geheimnisse, unbegreiflich. Die geheimnißvolle Wahrheit von der Dreyeinigkeit Gottes. Die geheimnißvolle Menschwerdung Christi. 2) Das Ansehen habend, als wenn man Geheimnisse, d.i. andern verborgene Dinge wüßte. Er thut sehr geheimnißvoll. Mit sehr geheimnißvollen Mienen Tritt Strephon in Crispinens Haus, Gell." In: Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 2. Leipzig 1796, S. 493. Online: http://www.zeno.org/nid/20000182176
  • [2] Inszenierung des Geheimnisvollen durch Dunkelheit: "Mysteriös, 1) geheimnißvoll, in ein gewisses Dunkel gehüllt; 2) (Malerk.), bei Beleuchtungen, welche geheimnißvoll od. unheimlich sich auf einem engen Raum concentriren u. dabei einen Gegensatz großer Schattenmassen haben. Die beiden größten Meister in dieser Hinsicht sind Correggio (die Nacht) u. Rembrandt (die Hexe von Endor)." In: der Artikel "Mysteriös". Pierer's Universal-Lexikon, Band 11. Altenburg 1860, S. 614. Online: http://www.zeno.org/nid/20010487530
  • [3] Aus dem Unterbewusstsein: "Mystisch: unbegreiflich-geheimnisvoll, übervernünftig, zur Mystik (s. d.) gehörig. – E. v. HARTMANN erblickt das Wesen des »Mystischen« in der »Erfüllung des Bewußtseins mit einem Inhalte durch unwillkürliches Auftauchen desselben aus dem Unbewußten« (Philo(s. d.) Unbew.3, S. 323)." In: der Artikel "Mystisch". Eisler, Rudolf: Wörterbuch der philosophischen Begriffe, Band 1. Berlin 1904, S. 701. Online: http://www.zeno.org/nid/20001796151
  • [4] Als Synonym für mystisch: "Mystisch (griech.), soviel wie geheimnisvoll, durch geheimen Sinn dunkel; der Mystik (s. d.) angehörig, huldigend." In: der Artikel "Mystisch". Online: Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 14. Leipzig 1908, S. 348. Online: http://www.zeno.org/nid/20007127790

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