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Weiße LED

Technik

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Basiswissen


Das Licht einer LED-Leuchte ist zunächst monochromatisch. Es wird also nur Licht einer Farbe, Frequenz oder Wellenlänge erzeugt. Um weißes Licht mit einer LED zu erzeugen kann man grundsätzlich zwei verschiedene Wege gehen: man kombiniert das Licht von einfarbigen LED additiv. Oder man beschichtet das Gehäuse der LED mit einem luminiszierenden Stoff. Der Stoff absorbiert Photonen der LED, strahlt selbst aber breitbandig Licht in verschiedenen Wellenlängen ab.

Bauweisen


RGB & Co.


Sogenannte RGB-LEDs erzeugen das weiße Licht additiv aus einer schmalbandigen roten, grünen und blauen LED. Wenn man die Helligkeit der drei Komponenten getrennt regeln kann, lassen sich verschiedene RGB-Farben daraus herstellen. Siehe auch 👉 RGB


TO-DO:

Das Licht einer RGB-LED in einem Spektroskop zerlegen. Es müssten sich drei voneinander getrennte Spektrallinien, also ein Linienspektrum, zeigen.


Für gezielte Farbeffekte, etwa in der Unterhaltungsindustrie oder auch für wissenschaftliche Zwecke, gibt es auch LEDs mit mehr als nur drei monochromatischen Komponenten. Das Prinzip ist aber immer die 👉 additive Farbmischung

Mit Beschichtung


Monochromatisch = eine Farbe
Man kann das weiße Licht auch dadurch erzeugen, dass das ursprünglich monochromatische Licht von anderen Stoffen in eine mehr oder minder große Anzahl verschiedenfarbiger Bestandteile umgewandelt wird. LEDs verwenden dazu zum Beispiel ursprünglich blaues Licht. Dieses trifft dann auf eine Schicht mit zum Beispiel dem Element Phosphor. Der Phosphor kann dabei in verschiedenen chemischen Verbindungen vorliegen. So kann er auch verschiedene Wellenlänge erzeugen. Wenn das blaue Licht auf den Phosphor trifft, wandelt dieser das blaue Licht teilweise in andere Wellenlängen, etwa Gelb, um. Der Gesamteindruck kann dann weiß ergeben.


TO-DO:

Das Licht einer LED einer weißen LED mit Phosphorbeschichtung in einem Spektroskop zerlegen. Es müsste sich ein mehr oder minder kontinuierliches Spektrum ergeben.


Der zugrundeliegende quantenphysikalische Prozess ist die Lumineszenz. Bei einer Luminiszenz werden Atome oder Moleküle durch eintreffende Photonen angeregt, das heißt, in einen energetisch höheren Zustand versetzt. Doch bereits Nano- oder Millisekunden nach der Anregung fallen die Atome oder Moleküle wieder zurück in ihren Grundzustand. Bei einer Phosphoresnzenz dauert das Zurückfallen deutlich länger. Es kann zu einem Nachleuchten noch Stunden nach der Anregung kommen. Bei beschichteten LEDs handelt es sich physikalisch gesehen nicht um Phosphoreszenz sondern um 👉 Lumineszenz



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