Venusphase
Astronomie
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Basiswissen
Als Phase bezeichnet man in der Astronomie eine bestimmte beleuchtete Form eines Himmelskörpers, so wie sie sich aus unterschiedlichen gegenseitigen Positionen einer Lichtquelle, des beleuchteten Himmelskörpers und des Beobachters ergeben. Für den Mond ergeben sich etwa der Vollmond, der Halbmond und die schmale Mondsichel als typische Phasen. Dass auch der Planet Venus solche Phasen zeigt, konnte man erst im Jahr 1610 mit einem Fernrohr erkennen. Dass die Venus aber im Zuge ihrer Bewegung über den Nachthimmel über Tage, Wochen oder Monaten hinweg änderte, war schon in der Antike aufgefallen. [1] Siehe auch 👉 Mondphasen
Fußnoten
- [1] Der antike griechische Astronom und Mathmematiker Autolykos von Pitane (360 bis 290 v. Chr.) konnte die wechselnde Helligkeit der Venus nicht mit der Vorstellung eines geozentrischen Weltbildes logisch schlüssig verbinden: "That Autolycus relys heavily on Eudoxus for his view of astronomy is not in doubt. He is a strong supporter of Eudoxus's theory of homocentric spheres which consisted of a number of rotating spheres, each sphere rotating about an axis through the centre of the Earth. This theory had a difficulty which had been quickly noticed, namely that Venus and Mars varied in brightness and there was no mechanism for this in Eudoxus's theory." In: O’Connor, John J., und Edmund F. Robertson. „Autolycus of Pitane.“ MacTutor History of Mathematics archive. University of St Andrews, 1999. Online: https://mathshistory.st-andrews.ac.uk/Biographies/Autolycus/.