Rollwiderstand
Physik
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Basiswissen
Der Rollwiderstand ist ein Widerstand beim Fahren, verursacht durch das Rollen der Räder: die Rollreibung ist einerseits unerwünscht, da ihre Überwindung mit Energieaufwand verbunden ist. Andererseits garantiert sie die Steuerbarkeit von Fahrzeugen auf einem glatten Untergrund.
Definition des Rollwiderstandes
- Auf Rädern rollende Gegenstände haben immer Reibungsverluste.
- Das Rollen auf einem Untergrund verursacht immer eine bremsende Kraft.
- Diese bremsende Kraft versucht sozusagen die Rollbewegung abzuschwächen.
- Will man die Rollbewegung mit gleicher Geschwindigkeit fortsetzen, ...
- dann muss man den Gegenstand mit genau dieser Kraft ziehen oder schieben.
- Diese bremsende Kraft nennt man den Rollwiderstand.
- Siehe allgemein auch 👉 Widerstände
Einflüsse auf den Rollwiderstand
- Der Rollwiderstand ist weitgehend unabhängig von der Geschwindigkeit.
- Ein Fahrrad mit 10 km/h hat in etwa denselben Rollwiderstand wie bei 20 km/h.
- Der Rollwiderstand hängt auch nicht von der Breite der Räder ab.
- Der Haupteinflussfaktor ist die Masse des rollenden Objektes.
- Rechentipp 👉 Stundenkilometer in Meter pro Sekunde
Formel
- Rollwiderstand = Rollwiderstandskoeffizient mal Normalkraft
Legende
- Hier gesucht ist der 👉 Rollwiderstand [z. B. in Newton]
- Materialabhängig ist der 👉 Rollwiderstandskoeffizient
- Die Kraft senkrecht auf den Boden ist die 👉 Normalkraft
- Mehr unter 👉 Rollwiderstand berechnen