Definition


Wie kann man Kanonenkugeln an Bord eines Kriegsschiffes so stapeln, dass man dafür möglichst wenig Raum benötigt? Die Antwort dieser Frage war durchaus praktisch wichtig aber auch mathematisch nicht ganz einfach. [1]" title="Zur Fußnote (Quellen und Hintergründe) "style="color: black;">  [1] [5]" title="Zur Fußnote (Quellen und Hintergründe) "style="color: black;">  [5] Als Kugelpackung bezeichnet man dabei jede Anordnung von Kugeln im Raum, sodass sich die Kugeln höchstens berühren, nicht aber gegenseitig durchdringen. [2]" title="Zur Fußnote (Quellen und Hintergründe) "style="color: black;">  [2] Bei der sogenannten dichtesten Kugelpackung [3]" title="Zur Fußnote (Quellen und Hintergründe) "style="color: black;">  [3] berührt jede Kugel genau sechs Nachbarkugeln. Bei der dichtesten Kugelpackung nehmen die Kugeln rund 74 % des Volumens ein, wenn man eine sehr große Anzahl von Kugeln betrachtet. Man spricht auch von einer sogenannten Packungsdichte. [6]" title="Zur Fußnote (Quellen und Hintergründe) "style="color: black;">  [6]



Bildbeschreibung und Urheberrecht
Die dichtest mögliche Packung von gleich großen Kugeln gibt die sogenannte hexagonale Packung: jede Kugel berührt dabei genau 6 Nachbarkugeln. Schon Johannes Kepler hatte das im Jahr 1611 vermutet. Carl Friedrich Gauß hatte Kepler für den Sonderfall regelmäßig in Gittern angeordneter Kugeln bewiesen. Der allgemeine Beweis, der auch unregelmäßige Anordnungen mit einschließt wurde erst 1998 von Thomas Hales erbracht. Erst nach weiteren 7 Jahren einer Prüfung des Beweises wurde das Ergebnis von Hales veröffentlicht.Kugelpackung (Physik) © Jürg Kramer ☛


Fußnoten


A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z 9 Ω



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