A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z 9 Ω
Das Banner der Rhetos-Website: zwei griechische Denker betrachten ein physikalisches Universum um sie herum.

Konservativ (soziobiologisch)

Spekulation

© 2016 - 2026




Grundidee


Eine oft obsessive Sorge um die Sozialmoral anderer, eine Sehnsucht nach der Starken Hand, die Duldung von Dynastien und Korruption, ein Pragmatismus bis hin zur Antiintellektualität, ein oft völkisch-national idealisierter Wunsch sich gegen Fremde abzuschotten sowie die Betonung von Familie, Sicherheit und „Werten“: diese Merkmale sind in ihrer Gesamtheit vielleicht kein Zufall. Hier wird die Idee diskutiert, dass sich scheinbar zusammenhangslosen Eigenschaften konservativer Haltungen stimmig zu einem biologistisch gedeuteten Volkskörper passen. Geeignete Deutungsrahmen wären Konzepte wie Eusozialität, evolutionäre Transitionen und Gruppenselektion. Völlig unklar bleiben die Ursachen dafür.



Bildbeschreibung und Urheberrecht
Gemeinsam gegen eine Bedrohung von außen: der Kernreflex konservativen Denkens, hier auf einem Plakat aus dem Jahr 1951. Die Darstellung der hünenhaften Männer im Gegensatz zu den verzerrt entmenschlichten Angreifern erinnern in trauriger Weise an die Ästhetik nationalsozialistischer Rassenpropaganda, zeigen aber möglicherweise auch eine gemeinsame Unterströmung konservativen und populistischen Denken an. © Frühsorge ☛


Einführung


Entstehung des Begriffs
Im Jahr 1817, kurz nach der Entmachtung von Napoleon Bonaparte nach der Schlacht von Waterloo, hatte in Frankreich das monarchistische Denken gesiegt. Ein König und die Alte Ordnung waren wieder hergestellt. Man bezeichnet die Jahrzehnte nach den Wirren der Französischen Revolution und der Napoleonischen Krieg heute auch als Restauration, als Wiederherstellung. In dieser Zeit erschien in Frankreich dann erstmals die Zeitschrift Le Conservateur. [1] Eine maßgebliche Figur war Royalist, das heißt Anhänger des alten Königtums, François-René Chateaubriand. Spätestens damit wurde das Wort konservativ zum Kennzeichen einer klar umrissenen politischen Strömung. In England tauchte dann 1830 die Bezeichnung konservativ zum ersten Mal als Bezeichnung für die Partei der Tories auf. Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts stand konservatives Denken vor allem für die Ablehnung von Revolution als Mittel gesellschaftlicher Änderungen. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts hatte sich keine klar konservative Ideologie herausgebildet. Wie im Prinzip auch noch heute [8], war Konservatismus eher ein Bündel von Haltung. [3]

Konservatis ist nicht konsverativ
im 20. Jahrhundert etablierten sich dann weltweit politischen Strömungen, die sich selbst als konservativ bezeichnen würden, dabei aber ganz unterschiedliche Werte und Ziele verfolgt haben können. Die scheinbare Widersprüchlichkeit zeigt sich an einem Zitat des letzten Führers der ehemaligen Sowjetunion, Michail Gorbatschow.


ZITAT:

Michail Gorbatschow, 1988: "Konservatismus ist die größte Bremse für Reformen. Das Problem zieht sich sogar bis in die oberste Führung." [12]


Konservative Revolutionäre
Das Pikante an diesem Zitat ist, dass Gorbatschows Land selbst einmal als Inbegriff des Revolutionären galt. Die Sowjetunion war im Jahr 1917 durch einen blutigen Staatstreich mit einem anschließend langen Bürgerkrieg hervor gegangen. Weltweit war die Sowjetunion in den 1920er bis 1940er Jahre der Leitstern vieler linker Denker und das Schreckgespenst der Konservativen in den bürgerlchen und faschistischen Staaten jener Zeit. Doch wenn eine Ordnung, sei sie auch noch so revolutionär im Kern, erst einmal lange genug in der Welt war, dann kann sie zum schützenswerten Status Quo werden. Schützenswert zumindest für jene, die ihre Privilegien damit verbinden [13] und in diesem Sinne konservati sind.

Konservativ als Bündel von Werten
Konservatismus kann also, wie wir oben gesehen haben, als Gegenreaktion von Revolutionen stehen. Und Konservatismus steht manchmal dazu passend auch ganz einfach für die Ablehnung jeder Änderung, die bestehende Privilegien angreift. Diese zwei historisch durchaus wichtigen Spielarten sind hier aber nicht gemeint. In dem Gedankengang hier sollen Gemeinsamkeiten konservativen Denkens betrachtet werden, die sich auf einem Spektrum von äußerlich biederem Kleinbürgertum an einem Ende bis hin zu gestaltungswilligen politischen Strömung mit starkem Nationalismus, einer bestimmenden (Sexual)Moral, Antiintellektualismus und Autoritarismus.

Konservativ soll hier für eine verträgliche Verbindung bürgerlicher Moralvorstellungen mit dem Ideal völkisch-nationaler Gemeinschaften unter autoritärer Führung stehen, kurz für einen autoritären Nationalkonservatismus.

Beispiele
Man denke dabei an Bewegungen und Parteien wie den Rassemblement National um die Familie Le Pen in Frankreich, den Faschismus eines Benito Mussolini in Italien, die Partei der Republikaner unter Donald Trump, die völkischen Strömungen der AfD in Deutschland sowie - mit großer Vorsicht und nur in Teilen, dann aber in ganz wesentlichen - die Bewegung des Deutschen Nationalsozialismus.

Völkisch historisch eher selten
Es gab in der Geschichte schon immer stark autoritäre Staaten mit einem hohen Drang hin zu einer Kollektivierung. Der antike Militärstaat Sparta, das spanische Kastilien von etwa 1500 bis 1700 mit seiner inquisitorischen Verfolgung Andersgläubiger, das Puritanische Neu-England. Während eine streng autoritäre Durchsetzung von Normen in der Geschichte viele Beispiele hat, sieht es mit dem völkischen Element einer ethnisch definierten Schicksalsgemeinschaft anders aus. Ein seltenes Beispiel könnte das idealisierte Volk Israel im Sinne des Alten Testaments sein. Im biblischen Buch der Gesetze wurde audrücklich ein Verbot von Mischehen gefordert. Aber im Großen und Ganzen kann man sagen, dass autoritäre Gesellschaften bis mindestens ins frühe 19. Jahrhundert die Zugehörigkeit eher über Religion, Unterwerfung oder moralische Konformität regelten als über eine irgendwie definierte biologische Abstammung.

Völkisches Denken im heutigen Sinn ist eine Geburt des 19. Jahrhunderts, eng verbunden mit dem Nationalismus und zum Teil tragisch inspiriert durch einen idealisierten Sozialdarwinismus. Während die Kriege im 17. und 18. Jahrhundert noch von Söldnern (Dreißigjähriger Krieg) oder Berufssoldaten (Spanischer Erbfolgekrieg, Siebenjähriger Krieg) ausgefochten wurden, traten spätestens seit den Kriegen der Napoleonischen Zeit auch patriotische Volksmassen gegeneinander an. Der deutsch-französische Krieg von 1870/71, der

Diese Bewegungen vereinigen nun oft Positionen und (Lippen)Bekenntnisse zu Idealen, die zunächst ohne Verbindung erscheinen, aber bemerkenswerte Analogien zum biologischen Konzept der Eusozialität zeigen. Betrachten wir nun einige dieser Aspekte.

Merkmale


Was heißt Merkmal
Werbeslogans, Trends im Abstimmungsverhalten oder typische Regierungsstile: als Merkmale möchte ich alle Phänomene auffassen, die ich gehäuft eher bei konservativen als beim Durchschnitt anderer Bewegungen zu erkennen glaube. Empirisch belegt sind sie nicht. Es sind stark durch meine persönliche Wahrnehmun gefärbte Eindrücke. Und nicht jedes der Merkmale muss auch jeder Grupperiung zukommen. Genausowenig muss jede konservative Gruppierung jedes der Merkmale tragen.

Ideologiefreiheit


Auf Plakaten und in den Äußerungen von konservativen Politiker hört man oft die Forderung, ideologiefrei an etwas heranzugehen, unverkopft oder unvergrübelt zu sein, Sachen nicht dogmatisch sondern pragmatisch anzupacken.

Pragmatismus


Einige Merkmale lassen sich gut unter dem Stichwort eines Pragmatismus zusammenfassen. Nicht gefragt sind die großen Ziele, die Menschheit als Ganzes zu verbessern. Gefragt sind konkrete Lösungen mit den jetzt und vor Ort zur Verfügung stehenden Mitteln. Ich werde später argumentieren, dass die verschiedenen Ausprägungen eines Pragmatismus eine angemessene Haltung für Wesen ist, die Teil eines Systems sind, das sie selbst nicht mehr überlicken können (und sollen).

Provinzialismus


Lass' die Leute so machen, wie sie es vor und für sich alleine regeln möchten. Stoppt die "Regelungswut" aus Brüssel oder Berlin, vor Ort weiß man am besten, wie die Probleme vor Ort zu lösen sind. Die Idee, dass die eng mit einer Heimat verbundene Bodenständigkeit, die Beschränkung auf ein zeitlich und örtlich kleines Umfeld ausreicht, ist typisch für konservative Denker.


ZITAT:

Roger Scruton, 1980: "Der Konservatismus setzt auf historische Verbundenheit, auf lokale Identität und auf jene Art von Langzeitbeziehung, die zwischen Menschen entsteht, die ihre Neigungen an einen bestimmten Ort und innerhalb eines wohldefinierten Rahmens ausleben." [8]



ZITAT:

Roger Scruton, 1980: "Die Weiden, Hecken, Gebüsche, Wäldchen und Bäche Großbritanniens wurden nicht gesetzlich geschützt, eben weil die Menschen sie liebten. Das Eigeninteresse derer, denen das Land gehörte und die es bebauten, sorgte für diesen Schutz. Weidewirtschaft, historische Wegerechte und Grenzsteine, die verbreiteten britischen Feldsportarten und die lokale Nahrungsmittelökonomie, bei der Milch und Käse auf den Märkten angeboten wurden, lagen wie eine unsichtbare Hand schirmend über ihnen." [8]


Dass real-konservative Politik mit der Förderung von uferlos wuchernden Gewerbegebieten, seelenlosen Neubaulandschaften, ständig neuen Straßen und immer Flugzeugen die alten über jahrhunderte gewachsenen Kulturlandschaften und Siedlungsstrukturen mit großer Tatkraft für immer zerstört, steht auf einem anderen Blatt. Die Fähigkeit, Die Fähigkeit, selbst proklamierte Ideale (Heimat, Familie) aktiv zu erodieren ein weiteres Kennzeichen des Konservatismus. Das aber soll ausführlicher an anderer Stelle behandelt werden. [14]

In die Zukunft blicken


Wenn konservativen Politikern Fehlverhalten vorgeworfen wird oder sie andere von Anfeindungen schützen wollen, betonen sie oft, dass man jetzt in die Zukunft blicken solle und nicht zum Beispiel vorwurfsvoll Dreck aus der Vergangenheit aufwühlen sollte. Ich erinnere mich gut an meine Kindheit und Jugend (1970er und 1980er Jahre) als konservative Politiker damit gerne dem Thema das Dritten Reiches auswichen.

Jetzt helfen


Bei Katastrophen wie den vernichtenden Überschwemmungen an der Ahr, Erft und anderen Orten in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2021 betonten zeigten sich konservative Politiker forderten konservative Politiker, dass man jetzt schnell und unbürokratisch helfen müsse und nicht etwa nach Schuldigen in der Vergangenheit suchen sollte. Fragen, ob vielleicht ein Landrat die Warnungen nicht ernst genommen hat, der Katrastrophenschutz vernachlässigt wurde oder der Klimawandel etwas damit zu tun haben könnte, wurde als Instrumentalisierung oder oder politisch motivierter Winkelzug gebrandmarkt.

Autoritarismus


In einer autoritären Herrschaftsform liegt die Macht zentralisiert bei einer kleinen Clique von Personen oder im Extremfall bei einer einzigen Person. Die Einschränkung von Bürgerrechten (dauerhafter Ausnahmezustand), die enge Kontrolle von Medien und der Einsatz der Sicherheitsorgane wie Polizei und Militär zur Verteidigung der eigenen Macht, Scheinwahlen mit chancelosen Oppositionsparteien, ein Fortbestand demokratischer Institutionen bei gleichzeitigem Regieren mit Dekreten sind typische Ausprägungen.

  • Preußen unter Friedrich Wilhelm I. (1713–1740). Typus: Absolutistisch-bürokratischer Autoritarismus (Frühmoderne Autokratie). Merkmale: Das Regime des Soldatenkönigs vereinte radikale persönliche Willkür mit dem Aufbau eines hyper-rationalen, unbestechlichen Beamtentums (Generaldirektorium). Es gab keinen Totalitarismus, da der Staat weder die Technologie noch das Interesse besaß, das Privatleben oder das Denken der Bürger vollständig zu kontrollieren – er forderte lediglich absolut loyalen Dienst, Steuern und Soldaten.
  • Mexiko unter der PRI (1929–2000): Typus: Hegemoniales Einparteienregime („Die perfekte Diktatur“). Merkmale: Es gab regelmäßige Wahlen und Oppositionsparteien, die jedoch durch staatliche Ressourcen, Medienkontrolle und gezielten Wahlbetrug chancenlos blieben. Das System beruhte auf Kooptation (Einbindung von Kritikern) statt auf reinem Terror.
  • Malaysia unter der Barisan Nasional (1957–2018): Typus: Kompetitiver Autoritarismus, Wahl-Autokratie. Merkmale: Die Koalition regierte das Land über sechs Jahrzehnte. Wahlen fanden pünktlich statt und die Opposition saß im Parlament. Allerdings waren die Wahlkreise extrem manipuliert (Gerrymandering), die Medien staatstreu und Gesetze zur inneren Sicherheit wurden genutzt, um Kritiker mundtot zu machen.
  • Peru unter Alberto Fujimori (1990–2000): Typus: Delegative Demokratie („Demokradura“). Merkmale: Fujimori wurde demokratisch gewählt, setzte aber 1992 in einem „Selbstputsch“ (Autogolpe) mit Hilfe des Militärs die Verfassung aus. Er regierte fortan per Dekret, ließ jedoch das Parlament unter neuen Regeln wiederwählen und hielt den Schein einer marktkonformen Fassadendemokratie aufrecht.
  • Brasilien unter Getúlio Vargas („Estado Novo“, 1937–1945): Typus: Korporatistischer Autoritarismus. Merkmale: Vargas löste den Kongress auf und verbot Parteien. Anstelle von totalitärem Terror setzte das Regime jedoch auf Sozialreformen, die Einbindung von Gewerkschaften in den Staat (Korporatismus) und eine paternalistische Modernisierung, während die katholische Kirche und wirtschaftliche Eliten ihre Autonomie behielten.
  • Singapur unter Lee Kuan Yew (1959–1990): Typus: Soft Authoritarianism („Sanfter Autoritarismus“). Merkmale: Ein Paradebeispiel für funktionierenden Autoritarismus. Das Justiz- und Wahlsystem blieb formal britisch-demokratisch geprägt. Die Opposition wurde jedoch nicht mit Gewalt, sondern mit strengen Mediengesetzen, Verleumdungsklagen und finanzieller Austrocknung systematisch klein gehalten. [1] (https://up2date.uni-bremen.de/artikel/sanfter-autoritarismus)
  • []Simbabwe unter Robert Mugabe (Frühphase, 1980er bis 1990er Jahre): Typus: Kompetitives Einparteien-Regime. Merkmale: Bevor das Regime in den 2000er Jahren wirtschaftlich kollabierte und extrem repressiv wurde, war Simbabwe in den ersten Jahrzehnten nach der Unabhängigkeit eine wahlbasierte Autokratie. Es gab eine vernehmbare Opposition, weiße Farmer behielten zunächst ihr Eigentum und das Bildungssystem florierte, während Mugabes ZANU-PF den Staat schrittweise monopolisierte.
  • Portugal unter António de Oliveira Salazar („Estado Novo“, 1933–1968): Typus: Katholisch-korporatistischer Autoritarismus. Merkmale: Salazar lehnte den Totalitarismus Hitlers oder Mussolinis explizit ab, da er eine Massenmobilisierung der Bevölkerung fürchtete. Sein Regime setzte stattdessen auf Entpolitisierung, die Macht der katholischen Kirche, traditionelle ländliche Strukturen und eine Geheimpolizei (PIDE), die Oppositionelle selektiv unterdrückte, statt die gesamte Gesellschaft umzuerziehen.
  • Spanien unter General Francisco Franco (Spätphase, 1957–1975): Typus: Spät-autoritäres Regime (nach dem Wandel vom frühen Faschismus). Merkmale: Während Francos Frühphase faschistische Züge trug, wandelte sich das System ab den späten 1950ern. Die klerikal-konservative Elite (u.a. Opus Dei) übernahm die Wirtschaftspolitik (Technokratie). Es gab keine totalitäre Parteiideologie mehr; solange Bürger sich nicht politisch gegen Franco organisierten, genossen sie wirtschaftliche Freiheiten und privaten Freiraum.
  • Ägypten unter Hosni Mubarak (1981–2011): Typus: Personalisiertes Militär- und Präsidialregime. Merkmale: Mubarak regierte jahrzehntelang über ein System aus Notstandsgesetzen. Dennoch gab es eine geduldete Oppositionspresse, unabhängige Richter, die dem Regime teils trotzten, und eine Zivilgesellschaft. Sogar die verbotene Muslimbruderschaft durfte als „Unabhängige“ bei Parlamentswahlen antreten, solange sie die Macht des Präsidenten nicht gefährdete.
  • Algerien unter Chadli Bendjedid: Typus: Post-revolutionäres Einparteienregime. Merkmale: Angeführt von der Kaste der Befreiungsfront (FLN) und dem Militär. Das System war bürokratisch-autoritär, erlaubte jedoch innerhalb der Elite erhebliche Debatten. Ende der 1980er öffnete sich das Regime sogar für ein echtes Mehrparteiensystem, was jedoch 1992 durch das Militär gestoppt wurde, als islamistische Parteien die Wahlen zu gewinnen drohten.

Interessant ist die Abgrenzung zum Totalitarismus. Der wesentliche Unterschie ist, dass autoritäre Herrscher das Privatleben, insbesondere das wirtschaftliche Privatleben ihrer Bürger kaum antasten, totalitäre Herrscher jedoch auch den privaten und wirtschaftlichen Bereich bis in oft kleine Details regeln wollen. Die Nationalsozialisten oder auch die Führung der ehemaligen DDR trugen ihre jeweiligen Ideologien bis hinein in die Familien (ideologische Erziehung). China unter Xi Jinpin kontrolliert selbste einzelne Firmen über dort eingesetzte Parteizellen. Während autoritäre Systeme von Bürgern oft nur eine passive Duldung verlangen, fordern totalitäre Systeme eine aktiv bekundete Loyalität.

Geschlossenheit


Konservative Führer beschwören oft eine nationale Geschlossenheit der Angst vor Zersplitterung entgegen. Als Garnt der Einheit gilt eine starke Führung. Im Extremfall wird dieser Drang Ideal des Volkskörpers, in welchem Begriff sich auch schon die Analogie zum Körper biologischer Organismen andeutet.

Keine Zersplitterung


  • "Partei-Zersplitterung - ein nationales Unglück! Deshalb schart sich das bayrische Volk geeint unter der Fahne der Christlich Sozialen Union". CSU, Plakat 1954
  • "Die vielen Parteien sind unser Unglück! Seid einig." CDU, Wahlplakat 1950 [16]
  • "Keine Experimente!" CDU, 1957 [16]
  • "Deutschland braucht eine starke Regierung!" CDU 1961 [16]
  • "Gemeinsam werden wir es schaffen" CDU 1972 [16]
  • "Miteinander schaffen wir’s" CDU 1983 [16]
  • "Was unser Land zusammenhält" CDU 2017 [16]
  • "Wir führen zusammen, anstatt zu spalten." CSU, Grundsatzprogramm 2016

Die starke Hand


Für Wähler konservativer Parteien, so mein persönlicher Eindruck, sind innerparteiliche Richtungsstreitigkeiten schwer erträglich. Die jahrzehnte dauernde Auseinandersetzung von Fundamentisten (Fundis) und Realisten (Realos) in der Frühzeit der Partei der Grünen war beständige Zielscheibe konservativer Rhetorik. Umgekehrt zeigen konservative Wähler und ihre Politiker eine oft erstaunliche Langmut gegenüber autoritären bis totalitären und diktatorischern Herrschern anderer Länder. Angela Merkel konnte zum Wohle guter Wirtschaftsbeziehungen über viele Jahre gut über die Auftragsmorde eines Wladimir Putin hinwegsehen, selbst wenn diese auf deutschem Boden stattfanden. In persönlichen Gesprächen hörte ich von eher konservativ geneigten Personen sinngemäß oft den Wunsch nach einer "starken Hand", nach einem "härteren Durchgreifen" [15] und eng damit verbunden nach Einheit

Ich bin das Volk


Der Ruf nach der starken Hand und der Wunsch nach größtmöglicher Einheiten finden eine folgerichtige Symbiose in der Idee von einer Führungsfigur, die selbst den Volkswillen verkörpert. Das L'etat c'est moi eines Sonnenkönigs aus dem 17. Jahrhundert findet seine moderne Entsprechung in Slogans aus Wahlkämpfen oder Äußerungen auf Reden.

  • "Mein Volk will das nicht." Konrad Adenauer, zur Portoerhöhung
  • "Wir sind das Volk!" AfD, Wahlkampf 2019. mdr.de
  • "Du darfst. Wir sind das Volk. Mit uns für mehr Demokratie von unten." Grüne/Bündnis 90, 1990
  • "Er will, was wir wollen." FPÖ-Wahlkampfslogan für Heinz-Christian Strache aus Österreich
  • "Ich bin vom Schicksal ausersehen, dem deutschen Volk zu helfen." Franz Schönhuber, Republikaner, 1994

Die Führerfiguren oder Parteien beanspruchen, den wahren Willen des Volkes zu kennen. Sie setzen ihr Wohlergehen mit dem Wohlergehen des Volkes gleich.

Wir sind die Mitte


Mit der Idee einer Mitte wird das Gros der Normalen Bürger abseits der extremen Rändern angesprochen. Das passt gut zu den Ängsten vor einer Zersplitterung hin zu den Rändern.

  • "Die politische Kraft der Mitte für unser Bayern". CSU, 1978
  • "Wählen Sie die Politik der Mitte! Wählen Sie CSU!" CSU, 1950er-Jahre
  • "Wir sind die Volkspartei der Mitte in Deutschland." Angela Merkel, CDU, 2018
  • "Die CDU ist die Volkspartei der Mitte." CDU, Selbstverständnis
  • "Die CSU ist die moderne Volkspartei." CSU, Grundsatzprogramm
  • "Die CSU ist eine Partei der Mitte." Günther Beckstein, CSU, 2007
  • "Die AfD ist eine Volkspartei. Unser breites Programm spricht jeden Bürger an." AfD, Selbstdarstellung
  • "Die WerteUnion ist eine freiheitlich-konservative Partei, die für eine Politik von Maß und Mitte steht." WerteUnion, 2024

Dynastien


Nicht zwingend nur aber oft sind es autoritär bis konservativ auftretende Führungsfiguren, die ihre Macht dynastisch an ihre Kinder weitergeben wollen.

  • Nordkorea: Kim Il-sung sicherte die Nachfolge für seinen Sohn Kim Jong-il und seinen Enkel Kim Jong-un.
  • Syrien: Hafiz al-Assad baute seinen Sohn Baschar al-Assad gezielt als Nachfolger für das Präsidentenamt auf.
  • Aserbaidschan: Heidar Aliyev übergab die Macht im autokratischen Regime direkt an seinen Sohn Ilham Aliyev.
  • Kuba: Fidel Castro übergab die Führung des kommunistischen Einparteienstaates an seinen Bruder Raúl Castro.
  • Togo: Gnassingbé Eyadéma wurde nach 38 Jahren Diktatur durch das Militär von seinem Sohn Faure Gnassingbé beerbt.
  • Gabun: Omar Bongo regierte das Land über vier Jahrzehnte, bevor sein Sohn Ali Bongo Ondimba übernahm.
  • Turkmenistan: Gurbanguly Berdimuhamedow arrangierte die Machtübergabe an seinen Sohn Serdar Berdimuhamedow.
  • Tschad: Idriss Déby kam bei Kämpfen ums Leben, woraufhin sein Sohn Mahamat Idriss Déby Itno die Führung übernahm.
  • Äquatorialguinea: Teodoro Obiang Nguema Mbasogo ernannte seinen Sohn Teodoro "Teodorin" Nguema Obiang Mangue zum Vizepräsidenten und potenziellen Nachfolger.
  • Nicaragua: Daniel Ortega ernannte seine Ehefrau Rosario Murillo zur Vizepräsidentin, um die Macht im Familienkreis zu konsolidieren.
Möchtest du zu einem dieser Beispiele die genauen Jahreszahlen erfahren oder suchst du nach Beispielen aus einer bestimmten Weltregion?
  • Frankreich (Rassemblement National): Jean-Marie Le Pen übergab die Parteiführung an seine Tochter Marine Le Pen, woraufhin deren Nichte Marion Maréchal und später Marines Partner Louis Aliot zentrale Machtpositionen besetzten.
  • USA (Trump-Bewegung / Republikaner): Donald Trump besetzte Regierungsämter mit Tochter Ivanka und Schwiegersohn Jared Kushner, während Schwiegertochter Lara Trump die Parteiführung (RNC) übernahm und seine Söhne die Bewegung steuern.
  • Brasilien (Bolsonaro-Clan): Jair Bolsonaro verankerte seine Söhne Flávio (Senator), Carlos (Stadtrat) und Eduardo (Abgeordneter) als ideologische und strategische Stützen seiner politischen Bewegung.
  • Argentinien (Kirchnerismus): Néstor Kirchner übergab das Präsidentenamt an seine Ehefrau Cristina Fernández de Kirchner, während ihr gemeinsamer Sohn Máximo Kirchner als Abgeordneter die parteieigene Jugendbewegung anführt.
  • Philippinen (Marcos-Duterte-Bündnisse): Der Sohn des Ex-Diktators, Ferdinand Marcos Jr., sicherte sich die Präsidentschaft, während Sara Duterte, Tochter des vorherigen autoritären Präsidenten, die Vizepräsidentschaft übernahm.

Das Phänonmen einer Bildung von Dynastien ist nicht auf selbstbekennende Konservative beschränkt. Das klassische Beispiel ist Syrien unter den Assads. Deren Baath Partei war ursprünglich klar links. Ein arabischer Sozialismus und Säkularismus sollte Syrien zu einem modernen Staat machen. Interessant für die Gedanken hier wäre, inwiefern Menschen mit konservativer Neigung eine Dynastiebildung eher mehr oder weniger oder gleich stark akzeptieren würden, wie andere Wähler.

Wir werden später sehen, dass die Bildung von Dynastien eine funktionale Analogie in der Ausbildung einer sogenannten Keimbahn auf dem Weg einer Gruppe hin zur Eusozialität haben könnte.

Ständedenken


Jeder an seinen Platz! Was im Mittelalter und der Frühen Neuzeit als Scala naturae, als eine natürliche Ordnung bewusst von Kirche und Herrschenden als Weltbild verkauft wurde, kommt heute subtiler daher. Aber im Kern geht es in beiden Fällen um dasselbe Ziel: wohin man geboren wurde, dort sollte man auch bleiben.

Selbstzuschreibungen

  • Leitkultur, Deutschland den Deutschen, America First (Gruppenegoismus)
  • Keine Freizügikeit bei Migration, strenge Grenzkontrolle
  • Überlegenheitsgefühle
  • Kernfamilie
  • Kinderreichtum
  • Wettbewerbsfreudigkeit
  • Die Mehrheit, die Mitte
  • Wertkonservativ
  • Ett hätt noch ömmer jut jejahn
  • Ett kütt wie ett kütt
  • Der Mensch denkt, Gott lenkt

Beschreibungen

  • Hierarchien, geringe soziale Mobilität -> Zelldifferenzierung
  • Freier Handel
  • Duldung von Korruption
  • Anti-intellektuell (passt zu Zellen im Körper?)
  • Ordnung, Sauberkeit, Sicherheit -> eng definierte äußere Funktionalität
  • Bigott (Dekameron)
  • Angst

Paradoxien

  • Ladenöffnungszeiten zerstören Kirche und Familie
  • Niedriglohnsektor zerstört Familien
  • Naturlandschaft als Heimat von Gewerbegebieten zerstört
  • Kettenunternehmen statt landsmannschaftliche Bauweisen

Erklärungsversuch I: Kampfgruppen

  • Gruppenegoismus
  • Kampfgesellschaften
  • Nationalsozialismus

Erklärungsversuch II:

  • Sozialer Organismus

Persönlicher Hintergrund =====

Mein Bild von konservativ entstand in der ersten Hälfte der 1970er Jahre in einer Kleinstadt nahe Hanau am Main bei Frankfurt. Von einigen Verwandten hieß es, sie wählten stets „streng konservativ“. Damit gemeint waren Personen geboren zwischen den Jahren 1900 bis 1910. Diese konservativen Figuren waren arbeitsam, bescheiden, natur- und ortsverbunden. Sie lebten in einer Welt, in der alle Geschäfte um 18.30 Uhr schlossen (samstags um 14.00 Uhr), in der man zwischen 12.00 und 15.00 niemanden anrief und auch nicht den Rasen mähte (Mittagsruhe) und die Sonntage meist beschaulich (bis langweilig) im Familienkreis zubrachte. Man kaufte aus Verbundenheit seit Jahrzehnten in denselben kleinen Geschäften (auch dann, wenn die Qualität nicht stimmte). Kredite von der Bank aufzunehmen war sozial verpönt, das „macht man nicht“. Geld das man nicht hatte, gab man auch nicht aus. Und es wurde stets für „schlechte Zeiten“ vorgesorgt. Der Keller war immer voll mit eingemachter Marmelade aus selbst angebautem Obst. Als Kind lernte ich in dieser Welt kleine Gebete aufzusagen und ich ging in die „Sonntagsschule“. Und es gab viele Vereine im Ort: Schwimmen, Vogelschutz, Handball, Schach, Spielmannszug, Fasching, Jungschar, Pfadfinder etc. etc. Getragen wurden diese Vereine von ehrenamtlich tätigen Menschen, die oft ihre ganze Freizeit darauf verwendeten. Überall in der Stadt gab es kleine Geschäfte (Edeka, Spar, Kioske, Schreibwaren, Bäcker, Metzger, Radios, Eisenwaren, Blumen etc.). Viele Grundstücke auch innerhalb des Stadtgebietes waren unbebaut und mit Obstbäumen bewachsen. Auf Seitenstraßen herrschte weitgehend Parkverbot, alte Filme aus der Zeit zeigen Straßen ohne „ruhenden“ Verkehr. Das Stadtbild war noch stark geprägt von örtlichen Baumaterialien (Sandstein, rote Dachziegel), in den angrenzenden Wäldern konnte man ausgedehnt spazieren gehen ohne auf Straßen zu stoßen. Und man wählte zuverlässig christdemokratisch (CDU). Das Paradoxon ist, dass es vor allem diese CDU war, die mit neoliberaler Politik diese untergegangene Welt, meine alte Heimat, beseitigt hatte.

Fußnoten


  • [1] "Its [the term 'conservative'] first use was apparently in the title of the weekly journal founded in 1817 by Francois René de Chateaubriand (1768–1848) and Louis de Bonald (1754–1840), Le Conservateur." In: Goldman L. Conservative political thought from the revolutions of 1848 until the fin de siècle. In: Stedman Jones G, Claeys G, eds. The Cambridge History of Nineteenth-Century Political Thought. The Cambridge History of Political Thought. Cambridge University Press; 2011:691-719.
  • [2] "In Britain the term was first used as a synonym for the Tory Party in 1830 […] Daniel O'Connell, the political leader of Irish Catholicism, noted the new coinage in 1832: ‘Conservative – that is the fashionable term, the new-fangled phrase now used in Polite Society to designate the Tory ascendancy.’" In: Goldman L. Conservative political thought from the revolutions of 1848 until the fin de siècle. In: Stedman Jones G, Claeys G, eds. The Cambridge History of Nineteenth-Century Political Thought. The Cambridge History of Political Thought. Cambridge University Press; 2011:691-719.
  • [3] Im 19. Jahrhundert eher ein Bündel von Haltungen als echte Ideologie: "conservatism was more a set of attitudes generated by specific historical situations than a systematic ideology". In: Goldman L. Conservative political thought from the revolutions of 1848 until the fin de siècle. In: Stedman Jones G, Claeys G, eds. The Cambridge History of Nineteenth-Century Political Thought. The Cambridge History of Political Thought. Cambridge University Press; 2011:691-719.
  • [4] Walter Lippmann: Die öffentliche Meinung. Wie sie entsteht und manipuliert wird. Mit einer Einführung von Walter Ötsch und Silja Graupe. Westend Verlag, Frankfurt am Main 2018, ISBN 978-3-86489-223-3. Übersetzung des englischen Klassikers "Public Opinion" aus dem Jahr 1922.
  • [5] R. McDermott, P. K. Hatemi: To Go Forward, We Must Look Back: The Importance of Evolutionary Psychology for Understanding Modern Politics. Evolutionary Psychology, 16(2). 2018. https://doi.org/10.1177/1474704918764506
  • [6] Howard Bloom: The Global Brain: The Evolution of Mass Mind from the Big Bang to the 21st Century. Wiley, 2000, ISBN 978-0-471-29584-6; deutsch: Global brain : die Evolution sozialer Intelligenz / Aus dem Amerikanischen und mit einem Nachwort von Florian Rötzer. DVA, 1999, ISBN 978-3-421-05304-6. Siehe auch 👉 Howard Bloom
  • [7] Neue Ladenschlusszeiten in NRW - Kirchen und Gewerkschaften protestieren. So lasst das Einkaufen beginnen. In: Domradio.de vom 10. November 2006. (In dem Radiobeitrag werden die Folgen für das Familien-, Parteien-, Vereins- und Kirchenleben beschrieben.)
  • [8] Keine Ideologie, eher Haltungen: "Der Konservatismus setzt auf historische Verbundenheit, auf lokale Identität und auf jene Art von Langzeitbeziehung, die zwischen Menschen entsteht, die ihre Neigungen an einen bestimmten Ort und innerhalb eines wohldefinierten Rahmens ausleben." In: Roger Scruton: The Meaning of Conservatism. 1980.
  • [9] Roger Scruton: Grüne Philosophie. Ein konservativer Denkansatz. Diederichs Verlag. München 2013. ISBN: 9783424350845.
  • [10] Soziologische Theorien sowie die umfangreichen Befragungen etwa in Wohnzimmern und Kneipen kommen zu einem Fazit: die bürgerliche sehnt sich nach besseren alten Zeiten zurück: Daniel Mullis: Der Aufstieg der Rechten in Krisenzeiten. Die Regression der Mitte. Reclam Verlag. 2024. 336 Seiten. ISBN: 978-3150114698.
  • [11] Neo-konservativer Marktliberalismus zerstört traditionelle Konservative Werte: "If you profess to believe in both the unrestrained market and such old Tory touchstones as family, nation and community, you will […] discover that the former eats away at the foundations of the latter (Harris, 2013; Harvey (2005) offers a trenchant critique of neo-liberalism and neo-conservatism.) In: Harris, J., 2013, “Spare a thought for the late unlamented one-nation Tory”, The Guardian, 14 April 2013.
  • [12] Der letzte Führer der Sowjetunion: "Gorbachev said that conservatism has been 'the main braking factor' on reform and that "the problem" extended even to the top leadership." In: David Remnick: GORBACHEV CITES WIDE OPPOSITION 'CONSERVATISM' AT ALL LEVELS SEEN DELAYING REFORMS. Washington Post. May 10, 1988. Das Zitat bezieht auf eine Rede Gorbatschows am selben 10. Mai 1988.
  • [13] Konservatismus als bloße Bewahrung von Privilegien: "conservatism "quite often stems from egotistic interests" of those who want to keep their present positions and privileges and refuse to learn to work in a more vigorous fashion." In: David Remnick: GORBACHEV CITES WIDE OPPOSITION 'CONSERVATISM' AT ALL LEVELS SEEN DELAYING REFORMS. Washington Post. May 10, 1988. Das Zitat bezieht auf eine Rede Gorbatschows am selben 10. Mai 1988.
  • [14] Wie die Zerstörung alter Kulturen konkrete aussehen kann, dokumentierte in den 1970er und 80er Jahren der Dokumentarfilmer und Autor Dieter Wieland. Die langjährige Serie "Topographie" mit Folgen wie "Unser Dorf soll häßlicher werden", "Bauen und Bewahren - das Fenster", "Grün kaputt: Landschaft und Gärten der Deutschen" zeigt auf krasse weise, wie konkret die so oft beschworne Heimat zerstört wurde.
  • [15] Eva von Redecker: Dieser Drang nach Härte. Über den neuen Faschismus. Verlags S. Fischer. 2026.
  • [16] Sammlung der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung. Dort eine Seite zu "Wahlen zum Deutschen Bundestag". Abgerufen am 29. Oktober 2026. Online: https://www.kas.de/de/web/geschichte-der-cdu/wahlprogramme-und-slogans

Siehe auch

Startseite Impressum Feedback © 2010-2026 Nachilfe Physik Nachilfe Chemie