Kartesisches Koordinatensystem


Das „normale“ Koordinatensystem


Basiswissen


Das kartesische Koordinatensystem, benannt nach Rene Descartes, ist das „normale“ Schulkoordinatensystem, z. B. für Funktionsgraphen oder in der analytischen Geometrie (Vektorrechnung). Es gibt auch noch viele andere Koordinatensysteme. Hier stehen die wichtigsten Merkmale des kartesisches Koordinatensystems.

Mit x und y


◦ Ein zweidimensionales Koordinatensystem
◦ Die beiden Achsen stehen alle senkrecht aufeinander.
◦ Beide Achsen haben ihren Nullpunkt an derselben Stelle.
◦ Das heißt: sie gehen beide durch den Punkt (0|0).
◦ Normalerweise ist die x-Achse waagrecht (von links nach rechts)
◦ Normalerweise ist die y-Achse senkrecht (von unten nach oben)
◦ Statt x und y können auch andere Achsennamen verwendet werden.
◦ Die x-Achse heißt auch oft => Abszissenachse
◦ Die y-Achse heißt auch oft => Ordinatenachse

Mit x, y und z


◦ Ein dreidimensionales Koordinatensystem
◦ Die drei Achsen stehen alle zueinander senkrecht.
◦ Alle drei Achsen gehen durch den Punkt (0|0|0).
◦ Die x- und y-Achse verlaufen meistens waagrecht.
◦ Die z-Achse zeigt meistens senkrecht nach oben.
◦ Die drei Achsen bilden normalerweise ein => Rechtssystem

Wie zeichnet man ein kartesisches Koordinatensystem? =====

Man zeichnet zuerst senkrecht aufeinander stehen die x- und die y-Achse. In Richtung größer werdender Zahlen auf den Achsen zeichnet man am Ende jeder Achse Pfeil. Dann muss man die Achsen skalieren, das heißt die Zahlenschritte in ihnen eintragen. Tipps dazu stehen unter => normales Koordinatensystem zeichnen

Quellen


◦ [1] Bronstein, Semendjajew, Musiol, Mühlig: Taschenbuch der Mathematik. 10. Auflage, 2016. ISBN: 978-3-8085-5789-1. Verlag Harri Deutsch. Definition auf Seite 196.