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Eulitoral

Geologie

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Definition


Als Eulitoral bezeichnet man in den Geowissenschaften und der Biologie den vom Wellenschlag noch beeinflussten Ufer- oder Küstenbereich. [1] Bei Niedrigswasser kann man an Buhnen, im Felsenwatt oder an Hafenbecken gut die Lebewesen im Eulitoral betrachten.

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Die Lebewelt des Eulitorals lässt sich gut an Buhnen und Uferbefestigungen beobachten. Deutlich erkennt man eine Zonierung an Farben. Die ständige Bewegung des Wassers, aufgewirbelte Trübstoffe und der Eintrag von Sauerstoff fallen bei Aufnahmen unter Wasser sofort auf.

Fußnoten


  • [2] Hans-Erich Reineck: Das Watt. Ablagerungs- und Lebensraum. Verlag von Waldemar Kramer. Frankfurt am Main. Dritte Auflage. 1982. ISBN: 3-7829-1067-2. Ein Fachbuch für geologisch interessierte Leser.
  • [3] Zu Lebensgemeinschaften im Eulitoral des Felswatts von Helogland heißt es: "Das obere Eulitoral wird von einem flächendeckenden Bestand der Grünalgen Enteromorpha spp. bestimmt. Typische Faunenvertreter sind die Strandschnecke (Littorina saxatilis), Flohkrebse (Chaetogammurus marinus., Gammarus salinus, Hyale nilsonii) und Seepocken (Elminius modestus, Semibalus balanoides). Die Lebensgemeinschaft des mittleren Eulitorals wird.von Miesmuschelbänken (Mytulis edulis) und der gemeinen Strandschnecke (Littorina littorea) dominiert. Die spärlich wachsende Algenvegention wird durch mehrjährige Tange dei Gattung Fucus, dem Knorpeltang (Chondrus crispus) und der Teerkrustenalge (Ralfsia verucosa) repräsentiert. Das untere Eulitoral wird fast vollständig vom Sägetang (Fucus serrtus) bedeckt." In: Klaus Janke: Die Lebensgemeinschaften im Felswatt von Helgoland: Einzigartige Vielfalt an Deutschlands Nordseeküste. Die Küste, 49 (1990), Helgoland, 47-69. Online: https://izw.baw.de/die-kueste/0/k049103.pdf



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