1: Schachtparadoxon

Bergbau

Teuft man zwei gleich lange Schächte senkrecht nach unten ab, gibt es keine gerade Verbindungslinie zwischen den zwei tiefsten Punkten der Schächte, die senkrecht zu jedem der beiden Schächte ist. Das mag zunächst paradox erscheinen, lasst sich aber über die Konvergenz (Aufeinanderzulaufen) der Lotlinien aufgrund der Kugelform der Erde erklären. => Ganzen Artikel lesen …
2: Beobachterparadoxon

Soziologie

Als Beobachterparadoxon [1], im Englischen Observer's Paradox [2], bezeichnet man den oft unvermeidlichen Umstand, dass man als Beobachter das Ergebnis seiner Beobachtung beeinflusst. Das betrifft zum Beispiel Interviewer bei eine soziologischen Untersuchung. Bewusst oder unbewusst versucht die befragte Person dem Interviewer zu gefallen und ändert alleine dadurch schon ihre Antworten ab. Der Begriff Beobachterparadoxon ist in der Soziologie und verwandten Gebieten gebräuchlich. [3][4] Eine fundamentale Untrennbarkeit von beobachtendem Subjekt und dem beobachteteten Objekt scheint jedoch ein sehr viel tiefer gehendes Phänomen zu sein, speziell auch in der Physik. Siehe dazu mehr unter => Beobachtereffekt [Physik]
3: Glasparadoxon

Physik

Beim Durchgang durch Glas zeigt Licht verschiedene Phänomene, die sich nicht mit einem klassischen Teichenmodell von Materie und Licht erklären lassen. So kann an zum Beispiel eine Glasscheibe dicker machen und alleine dadurch bewirken, dass mehr Licht hindurchgeht. Lies mehr dazu auf der Seite zu => Glasparadoxien
4: Hebelparadoxon

Scheinparadoxon

Ein 2 Meter langes Brett liege mit einem Ende auf einer mannshohen Mauer auf. In der Mitte des Brettes wird es von einem Menschen abgestützt und damit waagrecht gehalten. Am freien Ende des Brettes (2 m entfernt von der Mauer) steht oben auf dem Brett ein schweres Gewicht. Um weniger Haltekraft aufbringen zu müssen, muss der Mensch auf das Gewicht zugehen, also weg von der Mauer. Das mag zuerst paradox erscheinen, lässt sich aber erklären über das => Hebelgesetz
5: Paradoxon

Logik

Als Paradoxon bezeichnet man eine zunächst "scheinbar zugleich wahre und falsche Aussage" [1], die aber bei näherer Betrachtung auf eine höhere Wahrheit verweist [2]. => Ganzen Artikel lesen …
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