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Zooid

Superoganismus

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Definition


Als Zooid bezeichnet man die Einzeltiere bestimmter koloniebildender Arten. Dabei leben die Zooide aber nicht als isolierte Individuen in bloß räumlicher Nähe zueinander, wie etwa Austern auf einer Austernbank. Vielmehr kommt es zu ersten Formen einer auch körperlichen Verbindung oder Verschmelzung hin zu einem Überorganismus. Stammen die Zooide von derselben Art, kann man von einem Superorganismus oder Vorformen davon sprechen.



Bildbeschreibung und Urheberrecht
Viele kleine Einzetierchen mit eigenen Tentakeln zum Fischen von Plankton bilden eine Moostierkolonie beziehungsweise einen Stock. Hier sieht man Moostierchen in einem Süßwassersee in den Niederlanden. © Rob Kool ☛


Moostierchen


Bei den Moostierchen (Bryozoa) befinden sich die Zooide innerhalb einer Wohnröhre, einem sogenannten extrazooidalem Skelett Zooecium). Dieses Skelett ist die verbindende Struktur der Kolonie. Bei Moostierchen spricht man statt von einer Kolonie auch von einem Stock. Siehe auch 👉 Moostierchen

Flügelkiemer


Bei den Flügelkiemern (Pterobranchia) ist die Verbindung ähnlich gestaltet wie bei den Moostierchen.

Nesseltiere


Bei verschiedenen Nesseltieren (Cnidaria) sind die einzelnen Zooide miteinander verwachsen.

Würmer


Wie bei den Nesseltieren sind auch bei den Catenuliden Plattwürmern oder den Kelchwürmern (Ectroprocta) die Einzeltiere miteinander verwachsen.

Manteltier


Beim Manteltier (Tunicat) Botryllus schlosseri leben die Zooide in einer gemeinsamen extrazellulären Matrix, der Tunica, und sind durch ein ringförmiges Blutgefäß miteinander verbunden. Dieses Ringgefäß verläuft außerhalb der Körper der Einzeltiere.

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