Seenotrettungsboot Wilma Sikorski
Nordseeküste
Basiswissen
Die Wilma Sikorskis ist ein sehr kleines Seenotrettungsboot. Es war einmal auf der Nordseeinsel Wangerooge stationiert. Wenn das Boot kentert, kann es sich selbst wieder aufrichten.
In Zahlen
- Etwa 10 m Länge ↗
- 3,61 m Breite ↗
- Maximal 0,96 m Tiefgang ↗
- 7 bis 8 Tonnen Verdrängung ↗
- 2 Personen Besatzung ↗
- 18,0 kn (33 km/h) Höchstgeschwindigkeit ↗
- Reichweite: bis zu 260 Seemeile[n] ↗
- Maschinen: etwa 235 bis 280 kW (320 bis 380 PS) Leistung ↗
- Taufe: 1999 auf der Nordseeinsel Wangerooge ↗
- Einsatzorte: 1999 bis 2017 auf Wangerooge, ab 2017 in Norddeich
- Namensgeberin: Förderin der DGzRS
Was ist das besondere an diesem Boot?
Die Wilma Sikorski ist so gebaut, dass sie bei schwerer See schiffbrüchige Menschen gut retten kann. Die Bordwand ist an einer Stelle so niedrig, dass man Leute leicht aus dem Wasser an Bord ziehen kann. Auch gibt es an Deck eine Stelle, von der aus man Menschen gut von einem Hubschrauber nach oben ziehen kann. Die Wilma Sikorski richtet sich nach einem Kentern selbst wieder auf. Siehe auch kentern ↗
Was bedeutet die Aufschrift SAR?
SAR steht für Search and Rescue, auf Deutsch: Suche und Rette. Die drei Buchstaben findet man an der Nordsee häufig auf Rettungsbooten sowie auch auf Hubschraubern.