Photowiderstand
Physik
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Definition
Ein Photowiderstand, auch Fotowiderstand, ist ein elektronisches Bauteil dessen ohmscher Widerstand von der pro Zeit auftreffenden Menge an Licht abhängt. Je mehr Licht auftrifft, desto geringer ist der Widerstand. Die Widerstände im Dunkeln liegen oft typischerweise bei einigen Kilo- bis Megaohm.
Widerstand und Lichtstärke
Ein Photowiderstand (LDR = Light Dependent Resistor) misst physikalisch zunächst einen elektrischen Widerstand. Dieser ändert sich am ehesten in Abhängigkeit von der Bestrahlungsstärke in Watt pro Quadatmeter (W/m²). Aber man muss einige Einschränkungen beachten.
Wenn man sich jedoch auf die gängigen lichttechnischen Größen festlegen muss, misst ein Photowiderstand am ehesten die Beleuchtungsstärke, angegeben in der Einheit Lux. Ein Photowiderstand ändert seinen elektrischen Widerstand in Abhängigkeit von der Menge des Lichts, die auf seine Oberfläche trifft.
- Lumen beschreibt den gesamten Lichtstrom einer Quelle in alle Richtungen 👉 Lumen
- Candela beschreibt die Lichtstärke in eine bestimmte Richtung 👉 Candela
- Watt ist eine rein energetische Angabe 👉 Watt
- Lux ist der Lichtstrom pro Fläche (lm/m²) 👉 Lux
Da der Photowiderstand eine gleichbleibend große Sensorfläche hat, korreliert sein Widerstandswert direkt mit der Anzahl der eintreffenden Photonen auf dieser Fläche. Wichtig ist hierbei der Hinweis die Wellenlänge und damit auch die Farbe des einfallenden Lichts. Menschliche Augen und Lux-Meter sind darauf kalibriert, grünes Licht heller wahrzunehmen als blaues oder rotes. Ein Standard-Photowiderstand (meist aus Cadmiumsulfid) hat oft eine eigene Spektralkurve, die nicht perfekt mit der menschlichen Wahrnehmung übereinstimmt.