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Kleinbürger

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Definition


Der Begriff Kleinbürger wird erst greifbar im 19ten Jahrhunderts [1]" title="Zur Fußnote (Quellen und Hintergründe) "style="color: black;">  [1] [2]" title="Zur Fußnote (Quellen und Hintergründe) "style="color: black;">  [2]. Als Kleinbürger werden meist örtlich wohlhabende Personen aus einem städtischen Milieu bezeichnet, die ihr Geld vor allem mit Handelstätigkeit verdienen. Aus Sicht des global denkenden und handelnden Großbürgertums stand kleinbürgerlich in einem abwertenden Sinn für eine begrenzte und kleingeistige Sicht auf die Welt. Siehe auch unter 👉 👉 Provinzialismus



Bildbeschreibung und Urheberrecht
Engstirnig und nur an seinem eigenen engsten Lebensumfeld interessiert: der Kleinbürger hier dargestellt durch einen Schauspieler in dem gleichnamigen Theaterstück des russischen Schriftstellers Maxim Gorki. © Eva Kemlein ☛


Fußnoten


  • [1]">[1] Karl Marx, Friedrich Engels: Manifest der Kommunistischen Partei. MEW, S. 64. Volltext
  • [2]">[2] Kleinbürger. In: Jacob Grimm, Wilhelm Grimm (Hrsg.): Deutsches Wörterbuch. Band 11: K – (V). S. Hirzel, Leipzig 1873.



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Zitiervorlage

Gunter Heim: Kleinbürger, in: Rhetos Lern-Lexikon der Physik und der spekulativen Philosophie. Erstellt im Jahr 2016, zuletzt bearbeitet am 25 Mai. 2026. URL: www.rhetos.de/physik/lexikon/kleinbuerger.htm









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