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Hanf

Physik

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Definition


Hanf ist eine Pflanze aus der man Fasern für Textilien [1], Rauschmittel [2] [3], Öle [3] und Vogelfutter [4] herstellt.

Fußnoten


  • [1] 1796, als Rohstoff für Fasern: "Der Hanf, des -es, plur. inus. eine Pflanze, aus welcher man so wie aus dem Flachse Faden bereitet, welche zu Seilen, Leinwand[961] u.s.f. verarbeitet werden, nur daß sie gröber sind, als von dem Flachse. Cannabis L. Die zubereiteten, aber noch nicht gesponnenen Fäden werden so wie der Same, gleichfalls nur Hanf genannt. [...] Im Persischen wird der Hanf noch jetzt Cannab genannt." In: Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 2. Leipzig 1796, S. 961-962. Online: http://www.zeno.org/nid/20000216577
  • [2] 1835, als Rauschmittel: "im Orient bereitet man ein, dem Opium ähnliches, berauschendes Mittel aus den Blättern." In: Damen Conversations Lexikon, Band 5. [o.O.] 1835, S. 161-162. Online: http://www.zeno.org/nid/20001736531
  • [3] 1911, zur Verwendung: "Die durch Rösten, Brechen etc. erhaltenen Hanffasern dienen zu Bindfaden, Stricken, zu grober Leinwand, Sack- und Packtüchern etc., das abfallende Hanfwerg (Hanfhede) zu Gurten, Stricken, die Samen zur Ölgewinnung und als Vogelfutter. Die ganze Pflanze besitzt narkotische Eigenschaften, namentlich der Indische Hanf (s.d.) – Bengalischer H., s. Crotalaria; Gelber H., s. Datisca." In: Brockhaus' Kleines Konversations-Lexikon, fünfte Auflage, Band 1. Leipzig 1911., S. 757. Online: http://www.zeno.org/nid/20001172786

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