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Mathematiker

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Basiswissen


Georg Cantor (1845 bis 1918) gilt als Pionier des heutigen Verständnisses von Unendlichkeit im mathematischen Sinne [1] [2] [3] sowie von der Mengenlehre, die er selbst noch Mannigfaltigkeitslehre [21] [22] [23] nannte. Cantor hatte versucht, sich gegen den damaligen Zeitgeist der Mathematik zu behaupten. In seiner zweiten Lebenshälfte wurde das dann auch zunehmend von der Fachwelt anerkannt. Seine erste Veröffentlichung zum Unendlichkeitsgedanken wird heute zumindest teilweise als Plagiat angesehen. [4] Ein Schlüsselgedanke von Cantors Idee der Unendlichkeit ist die 👉 abzählbare Menge

Fußnoten


  • [1] "Georg, Mathematiker, geb. 3. März 1845 in St. Petersburg, seit 1879 ordentlicher Professor in Halle. Er ist der Begründer der Mannigfaltigkeitslehre (»Grundlagen einer allgemeinen Mannigfaltigkeitslehre«, Leipz. 1883), und von ihm stammt der Begriff der Mächtigkeit und der transfiniten Zahlen." In: Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 3. Leipzig 1905, S. 745. Online: http://www.zeno.org/nid/20006396151
  • [2] "Cantor, Georg, Mathematiker, geb. 3. März 1845 in Petersburg, seit 1872 Prof. in Halle; schrieb: »Grundlagen einer allgemeinen Mannigfaltigkeitslehre« (1883) u.a." In: Brockhaus' Kleines Konversations-Lexikon, fünfte Auflage, Band 1. Leipzig 1911., S. 307. Online: http://www.zeno.org/nid/20000998494
  • [3] "Cantor, Georg, geb. 1845 in St. Petersburg, seit 1879 o. Prof. in Halle. = Begründer der Mannigfaltigkeitslehre (Unterscheidung von Anzahl und Mächtigkeit; Begriff der »transfiniten« Zahlen)." In: Eisler, Rudolf: Philosophen-Lexikon. Berlin 1912, S. 867. Online: http://www.zeno.org/nid/20001839934
  • [4] Joseph Howlett: Die gestohlene Unendlichkeit. Spektrum der Wissenschaft. 6.26 (Juni, 2026). Die Seiten 43 bis 51.
  • [5] I. Grattan-Guiness: The Rediscovery of the Cantor-Dedekind Correspondence. Jahresbericht der Deutschen Mathematiker-Vereinigung 76 (1974/75).
  • [6] Georg Cantor: De aequationibus secundi gradus indeterminatis (Dissertation).
  • [7] Georg Cantor: Zwei Sätze aus der Theorie der binären quadratischen Formen.
  • [8] Georg Cantor: Über die einfachen Zahlensysteme.
  • [9] Georg Cantor: Zwei Sätze über eine gewisse Zerlegung der Zahlen in unendliche Produkte.
  • [10] Georg Cantor: De transformatione formarum ternariarum quadraticarum (Habilitationsschrift).
  • [11] Georg Cantor: Algebraische Notiz.
  • [12] Georg Cantor: Zur Theorie der zahlentheoretischen Funktionen.
  • [13] Georg Cantor: Über einen die trigonometrischen Reihen betreffenden Lehrsatz.
  • [14] Georg Cantor: Beweis, dass eine für jeden reellen Wert von x durch eine trigonometrische Reihe gegebene Funktion f(x) sich nur auf eine einzige Weise in dieser Form darstellen lässt.
  • [15] Georg Cantor: Über trigonometrische Reihen.
  • [16] Georg Cantor: Bemerkung über trigonometrische Reihen.
  • [17] Georg Cantor: Fernere Bemerkung über trigonometrische Reihen.
  • [18] Georg Cantor: Über ein neues und allgemeines Kondensationsprinzip der Singularitäten von Funktionen.
  • [19] Georg Cantor: Bemerkung mit Bezug auf den Aufsatz: Zur Weierstraß-Cantorschen Theorie der Irrationalzahlen.
  • [20] Georg Cantor: Über eine Eigenschaft des Inbegriffs aller reellen algebraischen Zahlen.
  • [21] Georg Cantor: Ein Beitrag zur Mannigfaltigkeitslehre, 1878.
  • [22] Georg Cantor: Über einen Satz aus der Theorie der stetigen Mannigfaltigkeiten.
  • [23] Georg Cantor: Über unendliche lineare Punktmannigfaltigkeiten.
  • [24] Georg Cantor: Sur divers théorèmes de la théorie des ensembles de point situés dans un espace continu a n dimensions.
  • [25] Georg Cantor: De la puissance des ensembles parfait de points.
  • [26] Georg Cantor: Über verschiedene Theoreme aus der Theorie der Punktmengen in einem n-fach ausgedehnten stetigen Raume Gn. Zweite Mitteilung.
  • [27] Georg Cantor: Über die verschiedenen Standpunkte in Bezug auf das aktuale Unendliche, 1886.



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