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Blende (Mineralogie)

Mineral

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Grundidee


Blenden heißt so viel wie durch zu viel Licht das Sehvermögen zu beeinträchtigen. Als Bezeichnung für ein Mineral (Zinkblende [3], Pechblende) täuscht eine Blende durch Glitzern [1], Glanz [2] oder Glasigkeit [4] einen Metallgehalt vor, der oft gar nicht vorhanden ist. Häufig handelt es sich um Verbindungen mit Schwefel. [2] [3] Siehe auch 👉 Pechblende

Fußnoten


  • [1] Blende als Mineral: Blende, ist eine glintzernde Berg-Art, schwartz und auch gelb, so kein Metall führet, und offt den Bergmann blendet und betrügt." In: Johann Heinrich Zedler: Grosses vollständiges Universal-Lexicon Aller Wissenschafften und Künste, 1733.
  • [2] Blende als Mineral: "vornehmlich eine glänzende Bergart Blende, ohne Plural, welche ein mit Eisen und Schwefel vererzter Zink ist, aus großen und kleinen glänzenden Schuppen bestehet, und kein Erz enthält, ob sie gleich ein schönes Ansehen hat, und daher den Unwissenden oft genug verblendet". In: Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 1. Leipzig 1793, S. 1064-1065. Online: http://www.zeno.org/nid/20000077828
  • [3] Blende als Mineral: "Name für geschwefelte Metalle; gewöhnlich Zinkblende, krystallinisch, von verschiedenen Farben. spröde, als Blätter-, Strahl- und Faserblende vorkommend; das Zink ist schwer daraus zu gewinnen." In: Herders Conversations-Lexikon. Freiburg im Breisgau 1854, Band 1, S. 565-566. Online: http://www.zeno.org/nid/20003238318
  • [4] Blende als Mineral: "Blenden, äußerlich nicht metallisch aussehende, durchscheinende, meist glasglänzende Mineralien, die Schwefelverbindungen der Metalle Zink, Antimon, Mangan, Quecksilber, Arsen u.s.w. sind. Mit dem Begriff »Blende« ist gewöhnlich Zinkblende gemeint." In: Lueger, Otto: Lexikon der gesamten Technik und ihrer Hilfswissenschaften, Bd. 2 Stuttgart, Leipzig 1905., S. 80. Online: http://www.zeno.org/nid/20005976235

Siehe auch

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