Setzmaschine
Bergbau
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Definition
Als Setzmaschine im Bergbau beziehungsweise der Aufbereitungstechnik bezeichnet man eine Maschine, die grobes von feinerem Material aus Korngemischen naßmechanische trennen kann und dabei auch Dichteunterschiede nutzt. Charakteristisch ist ein aufwärts gerichteter [3], pulsierender [4] Wasserstrom. Setzmaschinen werden zum Beispiel zur Trennung von Steinkohle und Nebengestein in der Kohleaufbereitung verwendet. Siehe auch 👉 Aufbereitung
Fußnoten
- [1] Walter Bischoff: Das kleine Bergbaulexikon: Westfälische Berggewerkschaftskasse Bochum. Verlag Glückauf, 1988. - 404 S. ISBN 3-7739-0501-7.
- [2] VI. Bérard's patentirte Setzmaschine zur Aufbereitung der Steinkohlen. Aus der Zeitschrift für das Berg-, Hütten- und Salinenwesen in dem preußischen Staate, 1858, Bd. VI S. 97.
- [3] "Bei der Sortierung nach der Dichte (besonders bei Stoffen mit kleinem Dichteunterschied) ist ein einfaches Aufspülen im Gegenstromverfahren für eine wirksame Trennung meistens nicht ausreichend, vielmehr ist die senkrecht pulsierende Strömung durch das Setzbett erforderlich." In: Produktbeschreibung zur "SCHWINGSETZMASCHINE SK" der Firma Siebtechnik TEMA aus Mühlheim an der Ruhr. Abgerufen am 28. Juni 2026.
- [4] Pulsierender Wasserstrom: "Bei der Aufbereitung durch eine Setzmaschine benutzt man einen abwechselnd aufsteigenden und niederfallenden Wasserstrom, in welchem sich das spezifisch schwerere Material durch schnelleres Niedersinken von dem spezifisch leichteren trennt, wenn die Korngrößen gewisse Grenzen nicht überschreiten " In: Valentiner, S. (1929). Vorgänge in den Setzmaschinen. In: Physikalische Probleme im Aufbereitungswesen des Bergbaus. Sammlung Vieweg. Vieweg+Teubner Verlag, Wiesbaden. Online: https://doi.org/10.1007/978-3-663-02829-1_3