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Kosmologisches Prinzip

Definition

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Basiwissen


Als kosmologisches Prinzip fasst man zwei eng verwandte Grundannahmen über den Kosmos als Ganzes zusammen: a) der Kosmos ist homogen, das heißt wie er uns erscheint hängt nicht von unserem örtlichen Standpunkt ab. Und b) der Kosmos ist isotrop, das heißt, wie er uns erscheint, hängt nicht von der gewählten Blickrichtung ab. In einer etwas strengeren Definition wird noch gefordert, dass auch die Wahl des Zeitpunktes keinen Einfluss auf die Erscheinungsform hat. Die erste Forderung besagt unter anderem, dass die Erde keinen Sonderplatz im Universum hat, formuliert als  [1]. Das Prinzip wurde so nicht von Kopernikus formuliert, war aber bereits im 17ten Jahrhundert allgemeines Gedankengut. Eine Art Gegenposition heißt => anthropisches Prinzip">👉 kopernikanisches Prinzip



Bildbeschreibung und Urheberrecht
Galaxien in den tiefen des Alls: die örtliche Verteilung wirkt zufällig ohne besonders hervorgehobene Bereiche. Das ist ein Indizi für das kosmologische Prinzip, dass nämlich auf größeren Skalen kein Bereich des Kosmos sich wesentlich von anderen Bereichen unterscheidet. © NASA and ESA ☛


Fußnoten


  • [1]">[1] Sinngemäß nach: Andreas Müller: Kosmologisches Prinzip. In: Lexikon der Astronomie. Spektrum der Wissenschaft, 2007.



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Zitiervorlage

Gunter Heim: Kosmologisches Prinzip, in: Rhetos Lern-Lexikon der Physik und der spekulativen Philosophie. Erstellt im Jahr 2016, zuletzt bearbeitet am 25 Mai. 2026. URL: www.rhetos.de/physik/lexikon/kosmologisches_prinzip.htm









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