1: Kreuzmodale Wahrnehmung

Psychologie

Zeigt man vier Monate alten Säuglingen gleichzeitig zwei unterschiedliche Filme aber nur die Tonspur zu einem der zwei Filme, dann schauen sie länger auf den passenden Film: die Kinder müssen hier eine Verbindung zwischen dem optischen Eindruck und dem akustischen Eindruck hergestellt haben. Eine solche Verbindung der Eindrücke verschiedener Sinneskanäle nennt man in der Entwicklungspsychologie eine kreuzmodale Wahrnehmung. Eng verwandt damit ist das Konzept => kreuzmodale Aufmerksamkeit
2: Bistabile Wahrnehmung

… zum Beispiel als Kippfigur der berühmte => Necker-Würfel
3: Selektive Wahrnehmung

Definition

Beispiel: man sieht einen kleinen Film mit zwei Mannschaften die ruhig Basketball spielen. Die Spieler der einen Mannschaft tragen schwarze Kleidung, die der anderen tragen weiße Kleidung. Man soll die Anzahl der Ballkontakte der weißen Spieler zählen. Das gelingt den meisten Betrachtern gut. Verblüffend dabei ist, dass die wenigsten merken, dass mitten im Spiel ein großer Gorilla in die Bildmitte kommt und sich dort auffällig auf die Brust trommelt (hidden gorilla experiment): die Wahrnehmung ist so auf das Zählen verengt, dass andere Dinge - vernünftigerweise - ausgeblendet werden. Die selektive Wahrnehmung hilft bei der => Konzentration (Psychologie)
4: Farbwahrnehmung

Physik

Als Farbwahrnehmung bezeichnet man die Fähigkeit, mit Sinnesorganen verschiedene spektrale Zusammensetzungen von Licht unterscheiden zu können. Aber wie hängt das mit der physikalischen Idee von Wellen zusammen? [14] Das ist hier kurz vorgestellt. => Ganzen Artikel lesen …
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