Astrodynamik


Bewegung ohne Luft


Basiswissen


Die Astrodynamik beschäftigt sich mit der Berechnung von Bahndaten von künstlichen und natürlichen Himmelskörpern. Die zentralen Formeln berücksichtigen dabei zunächst nur den Einfluss der Gravitationskraft. Siehe mehr unter => Himmelsmechanik

Alle Himmelskörper


Grundstätzlich gibt es keinen Unterschied in den verwendeten Gesetzen und Formeln zur Berechnung künstlicher und natürlicher Himmelskörper. Das Wort Astrodynamik wird deshalb oft Synonym zur Himmelsmechanik verwendet [1]. Dazu zählen Satelliten, Raumschiffe, Raketen, Monde, Asterioden, Planeten oder auch ferne Sterne oder Galaxien. Siehe mehr unter => Himmelsmechanik

Nur künstliche Objekte


Gelegentlich wird die Astrodynamik in Anlehnung an die Aerodynamik zur Kennzeichnung künstlicher Objekte unter dem Einfluss der Schwerkraft aber außerhalb der Atmosphäre verwendet: Satelliten, Raumflugzeuge oder Raumgleiter. Der Unterschied zur Himmelsmechanik liegt nicht in den geltenden und verwendeten Gesetzmäßigkeiten sondern der Art häufiger Fragestellungen: bei der Astrodynamik im engeren Sinn werden Körper betrachtet, die über einen eigenen Antrieb verfügen und ihre Bahnen aktiv ändern können.

Sonderfall Ballistik


Objekte ohne eigenen Antrieb die sich aber im Erdscherefeld der Erde bewegen sind zum Beispiel hochfliegende Geschosse, ausgebrannte Raketenteile oder abstürzende Satelliten. Die entsprechendem Fragestellungen werden betrachtet in der sogenannten => Ballistik

Was sind wichtige Formeln und Prinzipien?


◦ Für die Bewegung der Satelliten generell => Newtonsche Axiome
◦ Für die Berechnung von Umlaufbahnen => Keplersche Gesetze
◦ Für den Start und Flug von Raketen die => Raketenformel